„In den Köpfen der Menschen sind der Onlinehandel und der stationäre Handel oft durch eine dicke Mauer getrennt.“ SteglitzMind stellt Simone Dalbert von der Buchhandlung Schöningh vor

Sind Buchhändler tatsächlich die Verlierer der Digitalisierung? Wie gehen sie mit den Schreckensszenarien um? Wo sehen sie Risiken, wo Chancen und welche Weichen stellen sie, um zukunftsfähig zu bleiben? Wie halten sie es mit dem E-Book und wären Titel von Self Publishern für sie eine Option? Diese u.a. Aspekte will die Gesprächsreihe “Steglitz stellt Buchhändlerinnen und Buchhändler vor” beleuchten, in der Interviewpartner in loser Folge standardisierte Fragen beantworten.

Welche Buchmenschen und Buchhandlungen wir zukünftig etwas näher kennenlernen, schlagen zum einen jene vor, die mir Rede und Antwort stehen. Darüber hinaus freue ich mich auf Empfehlungen von Euch, wer hier ebenfalls zu Wort kommen sollte. Und, bitte sehr, vermerkt Eure Vorschläge hier (nebst Link zur Buchhandlung); und nicht etwa auf diversen anderen Kanälen im Social Web. Danke sehr! Im Übrigen freue ich mich auch über Gastbeiträge: Was habt Ihr in Buchhandlungen erlebt? Woran denkt Ihr gerne zurück, was ist Euch aufgestoßen?

Wolfgang Walz aka @WileyVCH hatte empfohlen, dass wir mehr von Simone Dalbert und der Buchhandlung Schöningh in Würzburg erfahren sollten. Nun freue ich mich sehr, dass Simone der Einladung gefolgt ist und sage danke.

Eine Skizze vom Laden…

Die erste Filiale der Buchhandlung Schöningh ist schon seit 1902 am Franziskanerplatz in Würzburg ansässig, gleich neben der juristischen Fakultät der Universität, daher auch mit juristischen und zusätzlich pädagogischem Hauptsortiment. Mit den Jahren kamen Filialen dazu, eine weitere Fachbuchfiliale befindet sich auf dem Campus in Würzburg, mit natur- und geisteswissenschaftlichem Sortiment, drei weitere Filialen in Unterfranken sind belletristisch ausgerichtet.

Warum bist du Buchhändlerin geworden?

Zum einen war da natürlich die Liebe zu den Büchern, die keinem Buchhändler fehlen sollte. Genauso wichtig war mir aber, dass ich gerne mit Menschen zu tun haben wollte. Dass mir auch das Kaufmännische liegt, was im Geschäft meist gegenüber der Arbeit mit dem Medium Buch noch überwiegt, hat den Beruf rundum zu meinem Traumberuf werden lassen.

Würdest du dich unter heutigen Bedingungen abermals für diesen Beruf entscheiden?

Simone Dalbert © privat

Simone Dalbert © privat

Wahrscheinlich nicht, weil die Zukunftsaussichten nicht wirklich rosig sind. Wie es mit dem Buchhandel in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird, weiß niemand. Aber einfacher wird es nicht für die kleinen unabhängigen Buchhandlungen. Man braucht heute noch mehr Idealismus, um diesen Beruf zu erlernen, als ich damals vor zehn Jahren. Wenn man realistisch ist und sich nicht von einem Traumbild des Berufs Buchhändler verführen lässt.

Was hat sich in den vergangenen Jahren in deinem beruflichen Alltag verändert?

Da ich erst vor zehn Jahren die Ausbildung begann, kenne ich die Bibliographie mit Katalogen und ähnliches auch nur aus den Berichten meiner Kollegen. Aber auch in den letzten zehn Jahren ist die Welt eines Buchhändlers noch weiter digitalisiert worden. Der Online-Handel wird immer wichtiger, E-Books sind immer mehr ein Thema auch in unserem Berufsalltag. Wir müssen nicht mehr nur im Laden präsent sein, unsere Kunden suchen uns auch in den sozialen Medien und allgemein im Internet.

Die Devise heißt ja: Buchhandel go online! Was unternehmen Ihr in dieser Richtung?

Wir haben schon seit vielen Jahren einen Online-Shop, den wir gerade mal wieder komplett überarbeitet haben. Um unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, auch bei uns online einzukaufen. Natürlich verschicken wir versandkostenfrei, oder bieten die Selbstabholung in einer unserer Filialen an. Meistens ist das Buch schon am nächsten Tag dort, wenn es nicht sogar vorrätig war und sofort verfügbar ist. Schneller ist kein reiner Online-Versender.

Außerdem sind wir auf Facebook aktiv und haben einen Twitter-Account. Wobei Facebook im Vordergrund steht, hier ist die Interaktion mit den „Fans“ einfacher.

Das Sterben der Buchläden ist allgegenwärtig. Wo verortest du für Eure Buchhandlung die größten Gefahren?

In der Zunahme der Online-Bestellungen und der Tatsache, dass vielen unserer Kunden gar nicht bewusst ist, dass sie das auch bei uns tun könnten. Machen wir einen Kunden darauf aufmerksam, ist er oft ganz erstaunt. In den Köpfen der Menschen sind der Online- und der stationäre Handel oft durch eine dicke Mauer getrennt. Sie denken gar nicht daran, dass die Buchhandlung um die Ecke auch eine Internetseite haben könnte, wahrscheinlich sogar mit einem Shop. Wenn sie sich dessen erst mal bewusst wurden, nutzen sie oft gerne die Möglichkeit, auch bei uns online zu shoppen.

Wie haltet Ihr es es mit dem E-Book?

Am Franziskanerplatz © Buchhandlung Schöningh

Am Franziskanerplatz © Buchhandlung Schöningh

Wir verkaufen E-Books sowohl im Online-Shop als auch direkt im Laden, dort gibt es auch die E-Book Cards und natürlich E-Book Reader. Auch wenn wir damit weniger Rohertrag erwirtschaften, wegen der höheren Mehrwertsteuer von 19% und der geringeren Rabatte, ist es ein Service, den wir unseren Kunden anbieten möchten. Wer gerne E-Books lesen möchte, sollte die auch bei uns bekommen können, nicht nur bei Amazon. Denn wer dort seine E-Books kauft, kauft schnell auch die gedruckten Bücher dort und ist für uns ein verlorener Kunde.

Wäre das eine Option für Euch, auch Titel von Self Publishern anzubieten?

Wenn es ein Autor aus der Region ist oder der Titel einen regionalen Bezug hat, durchaus. Aber Regalplatz kostet uns Geld und die Auswahl viel Zeit. Wir können nicht jeden angebotenen Titel lesen um die Perlen im großen Meer der Self Publisher zu finden. Daher haben die es in einer Buchhandlung oft schwerer als andere Titel, die vorher durch die Prüfung eines Verlages gingen, dort korrigiert und lektoriert wurden.

Wie verkauft man heutzutage Bücher?

Neben dem, was Buchhändler schon lange leisten, wie die Beratung und das Finden der ganz besonderen Bücher, Bestellungen über Nacht und Recherche nach scheinbar unauffindbaren Titeln, müssen wir heute noch viel mehr nebenher leisten. Mehr Veranstaltungen wie Lesungen oder Buchpräsentationen bieten, auf mehr anderen Wegen erreichbar und mehr in Medien präsent sein.

In Würzburg haben sich vier unabhängige Buchhandlungen zu der regionalen Buy Local Initiative „Lass den Klick in Deiner Stadt“ zusammen getan. Weil wir zu viert Aktionen verwirklichen können, die einzelne Buchhandlungen neben der alltäglichen Arbeit weder zeitlich noch finanziell stemmen könnten. Und um bei unseren Kunden gemeinsam das Bewusstsein dafür zu wecken, dass auch online einkaufen regional geschehen kann und sollte, so man in Zukunft keine uniforme Innenstadt voller Ketten haben möchte. Hiermit sind wir auch bei Facebook vertreten.

Wenn du drei Wünsche frei hättest, die dir Verlage erfüllen… Welche wären das?

Kleine Leser  © Buchhandlung Schöningh

Kleine Leser © Buchhandlung Schöningh

E-Books ohne hartes DRM. Damit werden nur ehrliche Leser und Buchhändler gequält. Wasserzeichen wären vollkommen ausreichend, um die ehrlichen Nutzer vom unerlaubten Verbreiten abzuschrecken. Alle anderen kümmert auch das harte DRM nicht.

Die Anzahl der Neuerscheinungen einschränken. Müssen es wirklich 80.000 im Jahr sein? Ohne mir ein Urteil darüber anmaßen zu wollen, was jemand liest, das kann nicht alles lesenswert sein.

Vergesst die vielen kleinen Buchhändler nicht. Wir machen einzeln nicht den Umsatz einer großen Filialkette oder sogar eines Online-Riesen. Aber wollt ihr wirklich, dass die Kleinen mit der Nähe zum Kunden immer weniger werden?

Und was würdest du dir vom Börsenverein für den deutschen Buchhandel wünschen?

Dass die Metadatenbank mit den zahlreichen Zusatzinhalten, die sie momentan planen, tatsächlich und möglichst schnell verwirklicht wird, da sie auch für Buchhändler ein großartiges Werkzeug wäre.

Was treibt dich in der literarischen Szene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Die vielen Diskussionen zum Umgang der Buchhändler mit der digitalen Welt. Viele verschließen sich ihr noch immer komplett, hoffen anscheinend, dass sie vorüber ziehen möge. Andere probieren aus, wagen neue Wege und versuchen, den Richtigen in eine erfolgreiche Zukunft zu finden. Welcher das ist, weiß niemand von uns. Aber einfach weitermachen wie bisher, empfinde ich als den falschen Weg.

Warum sollten Kunden in eine Buchhandlung gehen?

Damit sie auch weiterhin von Buchhändlern mit einem freundlichen Lächeln empfangen werden können, persönliche Buchtipps bekommen und in angenehmer Atmosphäre in Büchern stöbern können, Titel entdecken, die ihnen ein Algorithmus niemals vorgeschlagen hätte. Es sind viele Kleinigkeiten, die die Persönlichkeit einer Buchhandlung ausmachen. Hat zum Beispiel ein Computer schon einmal verhindert, dass ein Ehepaar sich gegenseitig das gleiche Buch unter den Weihnachtsbaum legt? Ohne dass die Betroffenen es mitbekommen hätten?

Welche anderen Buchhandlungen empfiehlst du? Und wer sollte in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Ich würde gerne Stephanie Kaiser von Köndgen hier lesen. Beate Laufer-Johannes von der Bücherinsel in Frauenaurach hast Du schon in der Reihe, oder? Wie sieht es mit Herrn Robert Stöppel von Stöppel aus? Nummer drei wäre Herr Jan Hoffmann von Buchhandlung Hoffmann in Eutin.

Danke, Simone, schön dass du dabei bist. Und dann gibt es ja auch dein Blog Papiergeflüster unter anderem mit Geschichten aus dem Buchhändlerleben, die du neuerdings auch als E-Book und gedruckt herausgebracht hast…

Die Buchhandlung Schöningh findet man hier im Netz: Die Homepage für Belletristik, die Homepage für das Fachbuch-Sortiment, bei Facebook und bei Twitter.

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Zu Wort gekommen sind bislang:

Susanne Martin von der Schiller Buchhandlung in Stuttgart/Vaihingen

Edda Braun mit ihrer Buchhandlung am Turm in Ochsenfurt

Samy Wiltschek von der Kulturbuchhandlung Jastram in Ulm

Margarete Haimberger mit ihrer Schröersche Buchhandlung in Berlin/Schöneberg

Sonja Lehmann vom Bücherwurm Borken im Nordhessischen

Martina Bergmann mit der Buchhandlung Frau Bergmann in Borgholzhausen

Thomas Calliebe mit seiner Buchhandlung Calliebe in Groß-Gerau

Mila Becker mit Milas Buchladen in Voerde

Trix Niederhauser aus der Schweiz von der  Buchhandlung am Kronenplatz in Burgdorf/Emmental



8 Kommentare zu “„In den Köpfen der Menschen sind der Onlinehandel und der stationäre Handel oft durch eine dicke Mauer getrennt.“ SteglitzMind stellt Simone Dalbert von der Buchhandlung Schöningh vor

  1. Pingback: 10% zahlen bei Starbucks per Handy: Meilenstein für Mobile Payment [5 Lesetipps] | Handelskraft – Das E-Commerce und Social-Commerce-Blog

  2. Die Empfehlung, Koenden mit in die Runde zu bitten, möchte ich unterstützen. Ich kenne diese Buchhandlung zwar aus meiner Kindheit und Jugend (lange her), doch sie scheint – nach dem was ich höre – weiterhin sehr engagiert zu sein.

    Ich habe mir Koendgens Website angesehen und erfreut festgestellt, dass ihr Onine-Shop auf den von Libri aufsetzt. Zum einen funktioniert der ziemlich gut, zum anderen bestelle ich E-Books sowieso in der Regel bei Libri. Zukünftig mache ich das einfach über Koendgen. Ich habe das gleiche Angebot, fördere aber wenigstens ein bisschen die Buchhandlung, mit der ich aufgewachsen bin.

    @nomadenseele: Normalerweise sind die Online-Shops von Buchhandlungen auf die von Libri, KNV oder Libreka aufgesetzt. Angebot und Handhabung sind identisch. Der einzige Unterschied ist neben der Optik, dass die Buchhandlung daran etwas verdient. Man kann also eine örtliche Buchhandlung durch die Wahl der Shop-Adresse unterstützen, wenn man möchte.

  3. „60% der von mir gelesenen Bücher sind über *Leser, die dies lasen, lasen auch das* zu mir gelangt. Oft aus winzigen Verlagen, von denen vorher noch nie jemand etwas gehört hat. Das war bei Offlineläden nie passiert. … ich bestelle ständig zu Büchern noch DvDs, Spiele, Nahrungsmittel und Sportartiken dazu.“

    Für Dich mag das stimmen, weil Du Dich im Onlinebetrieb gut auskennst und die angebotenen Tools nutzt und ausnutzen kannst. Wenn ich höre, dass viele Leute noch nicht einmal ahnen, dass eine Buchhandlung eine Website haben könnte, dann sehe ich arge Wissenslücken bei vielen anderen. Ich musste selbst einer jungen Frau, die nur zwei Jahre jünger ist als ich, das Arbeiten mit einer Suchmaschine beibringen.

    Der entscheidende Punkt ist -denke ich- nicht, was wir Onlinekönner alles an Möglichkeiten online ausschöpfen können und vielleicht auch davon profitieren, weil wir „hinter dem Mond“ leben (auch ich lebe in einem winzigen Dorf) und einfacher an Sachen kommen. Wer oft in der Stadt ist (zum Beispiel, weil er dort arbeitet) oder dort wohnt, kann so ein Angebot nutzen. Es gab mal eine Erhebung, die besagte, dass viele berufstätige Menschen deutlich mehr im Umfeld ihres Arbeitsplatzes besorgen statt im Umfeld ihres Wohnortes. Was bei Pendlern und Leuten mit Arbeitsweg ziemlich ins Gewicht fällt.

    Das Marketing einer Buchhandlung zielt ganz besonders auf die Leute ab, die entweder ohnehin immer irgendwo in der Nähe sind oder sich leicht auf einen Abstecher einladen lassen. Für die sind solche Angebote und Hinweise gemacht.

  4. Vielen Dank Simone, für Deine Eindrücke. Zwei davon finde ich sehr wichtig, zum Einen die Anmerkung, dass viele Offline-Kunden den Buchladen nicht mit „online“ verbinden und zum Anderen die Bitte um einen vernünftigeren Kopierschutz.

    • Warum sollte man auch beim Offlinebuchhändler online bestellen, wenn richtige Onlinehändler ein besseres / breiteres Sortiment haben? Mir erschließt sich der Sinn nicht.

      • Ich glaube, die Stellungsnahme umfasst nicht unbedingt die Angebotstiefe. Sondern ich lese das Statement als Problem um das Wissen, was im Internet überhaupt möglich ist; da scheint es mehr Lücken zu geben, als wir Onliner uns das vorstellen können.
        Der Punkt ist, dass man einen Bummel oder einen Einkauf in einer Stadt mit einer Abholung nach Internetbestellung kombinieren kann, weil man eh in dieser Stadt zu tun hat. Mehraufwand ist das für den Einkäufer eigentlich nicht. Aber wenn der Einkäufer nicht weiß, dass er nicht _zwei_ Mal in den Laden muss, zum Bestellen _und_ zum Abholen, lässt er es bleiben. Das ist wie der kleine Stoffladen, den man nicht kennt und deshalb ewig in die nächste Stadt fährt, obwohl man’s gar nicht bräuchte.
        Außerdem schätze ich, dass viele Leute sich auf einen vergleichsweise kleinen Teil des Buchspektrums konzentrieren. Ähnlich wie bei der 80/20-Regel in der Wirtschaft. Und dieses Spektrum haben die Buchhändler vermutlich schnell parat gemacht oder eben sogar vorrätig.

      • Der Punkt ist, dass man einen Bummel oder einen Einkauf in einer Stadt mit einer Abholung nach Internetbestellung kombinieren kann, weil man eh in dieser Stadt zu tun hat. Mehraufwand ist das für den Einkäufer eigentlich nicht. Aber wenn der Einkäufer nicht weiß, dass er nicht _zwei_ Mal in den Laden muss, zum Bestellen _und_ zum Abholen, lässt er es bleiben.

        Dass man voher anruft, faxt oder mailt, finde ich ziemlich normal. Zweimal in Buchhandlungen gehen nur noch Rentner.

        Außerdem schätze ich, dass viele Leute sich auf einen vergleichsweise kleinen Teil des Buchspektrums konzentrieren.

        Kommt darauf an. Läden wie *Die Wendeltreppe* (Krimi-Literatur) in Frankfurt sind sicherlich kostbar. Aber themenorientierte Buchläden schränken noch mehr als andere Offliner die Wahrnehmung ein. 60% der von mir gelesenen Bücher sind über *Leser, die dies lasen, lasen auch das* zu mir gelangt. Oft aus winzigen Verlagen, von denen vorher noch nie jemand etwas gehört hat. Das war bei Offlineläden nie passiert.

        Ganz davon abgesehen geht es mir als Kunden duchaus um ein breites Angebot; ich bestelle ständig zu Büchern noch DvDs, Spiele, Nahrungsmittel und Sportartiken dazu.

      • Ganz davon abgesehen, dass wir hier keine Buchhandlung in der Nähe haben: Fest zu Amazon bin ich gewechselt, als Offliner Bücher nicht besorgen konnten, weil die Verlage erst ab einem bestimmten Bestellwert lieferten.
        Ich fahre keine 8 km (Hin-/Rückfahrt), suche einen Parkplatz, nur um nicht zu bekommen, was ich möchte. Für etwas, was ich problemlos bekommen kann, mache ich keine Verrenkungen mehr, nur um von Leuten im Internet, die ich nie kennenlernen werde, als *korrekt* angesehen zu werden.

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