Quo vadis „SteglitzMind stellt Buchhändler/innen vor“?

Da ich in den vergangenen Tagen verschiedentlich zum Fortgang der Interviewreihe mit Buchhändlerinnen und Buchhändlern befragt wurde, informiere ich euch kurz zum Stand der Dinge. Gedauert hat das ein wenig, weil ich infolge einer Meniskusoperation – auch zum Leid von Lotta-Filipa – schlecht zu Fuß war.

das arme Knie - der arme Hund © Sabine Münch

das arme Knie – der arme Hund… © Sabine Münch

Die Reihe ging Anfang Juli erfreulich erfolgreich an den Start. Ziel der Gespräche ist es, unabhängigen Buchhandlungen eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung zu bieten, und den Lesern von SteglitzMind Einblicke in die aktuellen Probleme des stationären Buchhandels zu geben. Im Rahmen der Aktion haben die Interviewpartner und die Blog-Leser die Möglichkeit, Buchhandlungen, die sie besonders schätzen, für ein Gespräch vorzuschlagen.

Die Chance, sich und ihren Buchladen zu präsentieren, haben in den vergangenen drei Monaten bereits 31 unabhängige Sortimenter genutzt. Auch das Prinzip der Reihe, dass Blog-Leser und diejenigen, die Rede und Antwort standen, Gesprächspartner für zukünftige Interviews empfehlen, fand Resonanz. Dadurch kamen bislang immerhin 98 Buchhandlungen zusammen, die für Wert befunden wurden, sich ebenfalls vorzustellen. An alle Empfehlungen erging eine persönliche Einladung mit der Bitte, bei der Aktion mit zu tun.

Leider reagierten 37 darauf überhaupt nicht. Einige wenige sagten ab, weil sie das Tagesgeschäft im Buchladen vom Mitmachen abhält. Offen sind derzeit 21 Zusagen, die ich nach meiner Rückkehr an den Schreibtisch daran erinnert habe.

Ich bin zuversichtlich und meine: Ja, es geht weiter!

12 thoughts on “Quo vadis „SteglitzMind stellt Buchhändler/innen vor“?

  1. Guten Tag,

    ich möchte BücherKeuck aus Geldern vorschlagen. Webadresse: http://www.keuck.de. Das Geschäft in der Glockengasse hat sich dem Lesen und Schreiben verschrieben, denn es gibt dort zusätzlich zu Büchern auch Schreibwaren. Der Buchladen wird in der zweiten Generation als Familienunternehmen geführt, unterstützt Veranstaltungen, kooperiert mit Schulen. Kunden können bequem auch über die Internetadresse bestellen. Das geht auch im Blindflug, was ich als vollblinde Computernutzerin feststellen durfte.
    Ich hoffe, sie machen mit! Und ich wünsche alles erdenklich Gute für diese Artikelserie, die ich seit Längerem begeistert verfolge!
    Alles erdenklich Gute für die Gesundheit und für den guten Hund!

    Liebe Grüße

    Christiane

  2. Ich bin gaz abgelenkt von Lotta-Filipa, so ein lustiges Gesicht! Da kann ich mir gut vorstellen, dass sie Hummeln im Hintern hat und einen lahmenden Menschen ziemlich langweilig findet ;). (Und ihren Blog habe ich auch entdeckt: schööön!) — Und dann drücke ich auch die Daumen, dass sich noch ein paar Buchhändler überzeugen lassen. Durch diese Serien auf den Blogs habe ich mir meine Buchhandlungen wirklich noch einmal genauer angesehen und entdeckt, dass es in einer neben den riesigen Bereichen mit den Spiegel-Bestsellern und den noch viel größeren Bereichen mit den Geschenkartikeln tatsächlich auch ein Regal mit indie-books gibt, in dem auch die ganzen schönen Werke stehen, die in den Blog so leidenschaftlich und positiv besprochen werden. Also wäre es ja schön, wenn sich noch ein paar mehr Buchhandlungen vorstellen, obwohl wahrscheinlich viele dem Internet noch nicht so eine hohe meinungsbildende Bedeutung zuschreiben.
    Viele Grüße, Claudia

  3. Dass 37 vorgeschlagene Buchhändler/innen überhaupt nicht reagiert haben, finde ich schon ein wenig traurig. Eine solche Chance vergibt man doch nicht …

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