Aus dem Postfach – kein Kommentar

Liebe Gesine von Prittwitz,

ich bewundere sehr Ihr SteglitzMind  – und melde mich deshalb bei Ihnen mit einer Frage und Bitte:

Wir unterstützen die PR der Interessensvertretung Achtung Foliant! und möchten im Rahmen einer Ende März/Anfang April startenden kleinen Kampagne zur Ermunterung von Branchennachwuchs gern ein paar Statements / Testimonilas von JUNGEN Händlern einsammeln. Ziel: ein Themenangebot für Medien (Beruf/Chance/Interview  sind die Resorts, an die ich denke).

Wo beginnen? ich dachte, ich frag mal Sie … weil Sie über die mir über den Buchhandelstreff ein wenig bekannten Menschen natürlich auch andere haben, die bei uns nur als  „Adresse“ vorhanden ist, wenn überhaupt.

Inhalt der Testimonials: kleine Geschichten  darüber, wie jemand in unserer Branche gelandet ist, ob zufällig oder in Verwirklichung eines Traums. Und wie es ihm in der Realität geht.

Wenn Sie mir ein paar Kontakte aus Ihrer großen Sammlung beisteuern, freu ich mich sehr.

Herzlich grüßt ganz aus der Näh

Meine Antwort:

Liebe Frau ….

verstehe ich Ihren Wunsch richtig?

Sie bitten mich um Kontakte, die Ihrem Auftraggeber, der Interessensvertretung für „Achtung Foliant!“ zuarbeiten sollten? Ohne Honorar, versteht sich.

Eine verwegene Hoffnung.

Nichts für ungut.

Mit kollegialem Gruß

Gesine von Prittwitz

Die Antwort darauf:

Liebe Frau von Prittwitz,

Um Gottes willen – verstehen Sie mich nicht falsch! Nein, die Arbeit mache ich selbst und werde dafür auch bezahlt.

Meine Idee war: Testimonials von jungen Händlern einzusammeln, die ihren Beruf lieben. Auch, wenn er schwierig ist. Und darüber – allerdings ohne Honorar – vllt fünf oder mehr  Zeilen zu schreiben, unter eigenem Namen (also als Lohn ein bisschen Bekanntheit in der Branche zu erwerben – wenn es denn darum auch gehen soll). Zum Beispiel so: „Ich bin gern Buchhändlerin, weil ich es toll finde, wie schnell wir jedes Buch besorgen können!“ Oder „… weil ohne meinen Laden in der Straße etwas fehlen würde, was die Lebensqualität dort ausmacht – wenn nur noch Lieferautos parken, dann ist der Kiez nichts mehr wert“…

Natürlich haben wir selbst über den Verein, durch mein hohes Alter und das damit verbundene dicke Adressbuch jede Menge Kontakte. Ich war nur der verwegenen Idee aufgesessen, dass es uns um  die gleichen Themen geht und Sie mir  sagen – sprich mal mit der oder dem, die ist interessant und kann es auf dem Punkt bringen.

Dass Sie unserern leicht verunglückten Briefwechsel (was sicherlich ich zu verantworten habe) gleich öffentlich machen, finde ich sehr traurig.

Herzliche Grüße

 

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2 Kommentare zu “Aus dem Postfach – kein Kommentar

  1. Dass Sie unserern leicht verunglückten Briefwechsel (was sicherlich ich zu verantworten habe) gleich öffentlich machen, finde ich sehr traurig

    – Dem schließe ich mich an, das finde ich auch unanständig. Das war immerhin ein privates Schreiben, welche privat hätte bleiben sollen.

    • Ganz ehrlich: Du hast dich als ein Charakter präsentiert, dem man nicht vertrauen kann und der bereit ist, alles an die Öffentlichkeit zu zerren, auch vertrauliche Anfragen. Mit Namen und allem. Pfui Deibel.

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