SteglitzMind stellt Andrea Koßmann mit „Kossis Welt“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „SteglitzMind stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe. – Eine Übersicht, wer bereits Rede und Antwort stand, und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden findet Ihr hier.

Heute erfahren wir mehr über Andrea Koßmann, die das Blog Kossis Welt verantwortet. Vorgeschlagen hatte das der BookTuber („brivideo libro“) Andreas Dutter.

Dein Steckbrief in Stichworten …

Ich bin ein echtes Ruhrpottkind, geboren im schönen „Summer of 69“. Als ich in der 1. Schulklasse das Lesen erlernte, besuchte ich nachmittags oft meine ehemalige Kindergartenlehrerin und las dort den kleinen Kindern aus Büchern vor. Nach 12 Jahren Schule begann ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau. 2009 erschien mein erster Gedichtband, ein Jahr später folgte mein erster Roman und irgendwann dann Postkartentexte und ganz aktuell habe ich eigene Notizbücher für Leseratten veröffentlicht.

Seit wann, warum und wo bloggst du?

Andrea Koßmann © privat

Andrea Koßmann © privat

Seit 2006 gibt es mich online mit meiner Homepage „Kossis Welt„, die mir damals ein guter Freund aufzwang, weil er meinte, dass ich so viel zu sagen hätte, dass das Internet sich darüber erfreuen würde. (Wahrscheinlich ging ihm mein Redezwang irgendwie auf den Keks ;-)) Ein guter Freund ist er heute immer noch und er übernimmt weiterhin den technischen Teil von Kossis Welt.

2007 kam der dazugehörige Blog dazu. Mir schrieben bereits im ersten Jahr so viele Menschen liebe Mails und ich wollte einen direkteren Kontakt, der dann eben durch Blogkommentare einfacher zu handeln war und ich konnte den Blog dynamischer führen, weil meine Internetseite doch eher statisch aufgebaut ist. Ich hatte eben in der Tat viel zu sagen und wollte dann auch immer recht aktuell sein.

2009 kam Youtube hinzu und somit war ich damals die erste deutsche „Buchyoutuberin“ (den Begriff gab es damals noch gar nicht). Auch das war mehr oder weniger Zufall, denn ich wollte meinen Bloglesern für ein tolles 2008 danken und einfach mal meine Lieblingsbücher aus dem Jahr vorstellen. Und das nicht nur schriftlich, sondern mit Bild und Ton. Bei dem einen Video (bzw. waren es damals drei Videos, da ich nur eine klitzekleine Speicherkarte an meiner Cam hatte) sollte es eigentlich bleiben. Da die Resonanz aber dann so überwältigend war, machte ich einfach weiter damit.

Deine Themenschwerpunkte …

Angefangen hatte „Kossis Welt“ mit meinen eigenen Gedichten und Kurzgeschichten, die ich dort veröffentlichte. Die Buchrezensionen kamen erst 2007 hinzu. Meine allererste Rezension war die zu „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek. Ein reiner Buchblog war „Kossis Welt“ aber nie. Ich habe schon immer gern andere Menschen an meinem Leben teilhaben lassen und veröffentlichte auch oft sehr persönliche Postings. Bis heute ist die Literatur aber ein sehr großer Teil meiner Welt. Im Laufe der Jahre kamen andere Themen hinzu und so gebe ich heute auch Tipps zu den Themen „Ernährung, Sport, Lifestyle, Kleidung“. Ich verblogge einfach gerne alles, was ich bereit bin, für’s Internet zu geben. Mein Motto: „Was du Arbeitskollegen erzählen kannst, kannst du auch im Internet posten! Ist oft ja eh so ähnlich!“ 🙂

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Ehrlich gesagt treibe ich mich in dieser Szene gar nicht rum. Wenn ich online bin, bekomme ich zwar bei Facebook und Co einiges mit, aber im Grunde decke ich nur meinen eigenen Bereich ab und schaue nicht nach rechts und links.

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Ich verlinke natürlich (wie wohl jeder Blogger) in den Social Communities. Ich bin aktiv bei Facebook, Twitter und vor allem bei Instagram.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

Alles, wofür er im Nachhinein nicht geradestehen kann. Mein Motto dahingehend ist: „Alles was ich schreibe oder auch in meinen Videos sage, muss mich nachts gut schlafen lassen!“ Und wenn man hinter dem steht, was man tut und dies vor allem mit Herzblut, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit macht, kann man auch nachts gut schlafen.

Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Da ich es nie auf Erfolg abgesehen habe (wovon ich denke, dass auch dies ein kleines Geheimnis des Erfolges ist), musste ich nie Hürden überwinden und ich hatte auch nie Schwierigkeiten beim Bloggen. Vielleicht ist das auch wiederum der Vorteil, wenn man, wie ich oben bereits schrieb, nicht nach rechts und links schaut, sich an die Regeln der Netikette hält und einfach das macht, worauf man Bock hat und nicht mit irgendeinem Strom schwimmt, der übermorgen vielleicht schon wieder in die andere Richtung fließt.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …

Da gibt es sicher so so viele, die mir jetzt alle gar nicht einfallen. Schön finde ich aber, dass ich mit meinen Ideen oft Vorreiter war. Zum Beispiel mit den Buchvideos und später dann bei den sogenannten „Wohnzimmerlesungen“ (die ich zusammen mit meinem ersten Gast Sebastian Fitzek ins Leben gerufen habe und die in meinem Fall „Meet & Read“ hießen). Es ist schön, zu sehen, dass aus den Buchvideos inzwischen eine riesige Community gewachsen ist und Wohnzimmerlesungen, bei denen der Autor zu den Lesern nach Hause kommt, gibt es mittlerweile ja auch zu genüge und werden teilweise sogar von den Verlagen angeboten, zB. in Form von Gewinnspielen.

Herausragend war auch meine „Lesen-verbindet-Aktion“, bei der ich ein Moleskine-Bookjournal auf die Reise schickte. Der Empfänger schrieb dann sein Lieblingsbuch hinein und schickte es weiter an die nächste Leseratte, die auf meiner Liste stand. Insgesamt war Mole vier Jahre und vier Monate unterwegs, bis es im Juni 2014 den Weg wieder zurück zu mir fand. Vollgepackt mit Buchtipps, lieben Worten und vor allem einer Riesenportion Bücherliebe, die eben … verbindet! Am Allerschönsten finde ich es aber immer, wenn ich das Feedback meiner Leser und Zuschauer sehe. All die lieben Mails, Kommentare, Briefe und Päckchen. Wenn ich sehe, dass ich jemanden mit meinen Tipps zu allen möglichen Dingen, ein stückweit in seinem eigenen Leben glücklich machen kann, so ist das für mich das schönste Gefühl, das mir „Kossis Welt“ geben kann.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Eine „Regel“, die ich intuitiv bereits von Anfang an einhalte ist die, dass ich grundsätzlich nur Bücher lese, die ich mir selber aussuche. Denn erstens möchte ich kein „Spielball“ für andere sein und zweitens möchte ich mich nicht unter Druck setzen lassen. Sobald das Lesen ein Druck wäre, würde ich die Lust verlieren. Ich bekomme fast täglich Anfragen dieser Art und komme leider nicht mal mehr dazu, sie alle abzulehnen, weil der Zeitaufwand zu groß wäre.

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Siehe oben.

Wie hältst du es mit dem E-Book?

Ich bin da eher altmodisch. Erst einmal habe ich gar keinen eReader. Ich könnte zur Not aber eBooks auf meinem iPad lesen. Das habe ich auch schon ein paar Mal getan, als ich ein Buch vorab gelesen habe, um ein Quote dafür zu schreiben, und das auch nur, weil ich mich superdoll auf dieses Buch gefreut hatte. Im Normalfall ist diese elektronische Variante des Lesens (derzeit) aber noch nichts für mich. Ich muss ein Buch aus Papier in den Händen halten. Schon allein deshalb, weil ich bei jedem Buch meine Nase hineinstecke, um an den Seiten zu riechen. Lesen ist für mich eben auch „leben“.

Danke, Kossi, ich freue mich, dass du in der Gesprächsrunde mit bibliophilen Bloggern dabei bist.

SteglitzMind stellt Andreas Dutter mit „brivideo libro“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „SteglitzMind stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe. – Eine Übersicht, wer bereits Rede und Antwort stand, und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden findet Ihr hier.

Heute erfahren wir mehr über den BookTuber („brivideo libro“), Blogger und Autor Andreas Dutter. Vorgeschlagen hatte das Stefan Mesch, der auf Stefan Mesch bloggt.

Dein Steckbrief in Stichworten …

Andreas Dutter, 1992, geboren und aufgewachsen im Burgenland – Österreich. An der Universität Wien studiere ich Kultur- und Sozialanthropologie und bin Autor, BookTuber sowie Blogger.

Ich denke, dass nicht alle wissen, was BookTuber so machen. Magst du uns das etwas näher erläutern?

Andreas Dutter © privat

Andreas Dutter © privat

BookTube ist eine Zusammensetzung der Worte „Book“ und „YouTube“. Das bedeutet genauer gesagt, dass es sich um Videos handelt, die auf der Plattform YouTube online gestellt werden. Diese Videos beinhalten dann die Themen Bücher, Literatur, Lesen etc. Jedoch steht dabei die emotionale Ebene im Vordergrund. Die Leser und Leserinnen versuchen zu erklären, warum sie ein Buch gefesselt hat oder warum es ihnen nicht gefallen hat. Dabei geht es nicht darum, ein Buch zu analysieren oder es kritisch zu beleuchten, sondern um die Gefühle, die es ausgelöst hat. Wir versuchen, den ZuschauerInnen eine kurzweilige Unterhaltung zu bieten.

Buchblogs waren gestern. Angesagt sind BookTuber. Wie schätzt du das ein?

Ich denke nicht, dass Buchblogs nicht mehr „angesagt“ sind. Booktubing ist eine wohlwollende Ergänzung zu Blogs. Bücherblogs bieten eine Plattform, die es einem ermöglicht, seine Gedanken zu Büchern aufzuschreiben, diese festzuhalten und mit anderen zu teilen. Auf Blogs findet dies – meiner Meinung nach – oftmals intensiver und länger statt. BookTuberInnen geht es darum, aufzuzeigen, was die Geschichte, die Charaktere, der Schreibstil und das Ende in uns ausgelöst haben. Kurz und unterhaltsam. – Ich kann hier immer nur für mich sprechen. Auf meiner Autorenwebsite habe ich auch einen Autoren- & Bücherblog. Dort schreibe ich meine Gedanken zu Buchthemen oder zu Rezensionen viel detaillierter auf.

BookTubing ist in Amerika und Mexiko schon seit längerem angesagt. Hast du eine Erklärung dafür, warum die Bewegung den deutschsprachigen Raum erst relativ spät erreicht hat?

Wenn es BookTuberInnen in Amerika und Mexiko schon länger gibt, dann liegt der Grund hierfür auch bei den Büchern. Jene Bücher wie: „Harry Potter“, „Die Tribute von Panem“, „Die Bestimmung“ usw., die weltweit für einen gewissen Hype sorgten, gab es in Amerika früher. Weswegen die Menschen dort eher das Medium YouTube genutzt haben, um ihre Liebe zu Büchern auszudrücken.

Bisweilen bläst BookTubern scharfer Wind ins Gesicht. Wie gehst du mit Vorurteilen, etwa dass BookTuber Literatur auf den niedrigsten gemeinsamen Massengeschmack reduzieren, um?

Als diese Diskussion begonnen hat, konnte ich das für mich nicht nachvollziehen. Ich persönlich habe BookTuberInnen nie als LiteraturkritikerInnen gesehen. Es gab da eigentlich von Anfang an diese stillschweigende Übereinkunft, dass wir mit unseren Videos nur zeigen wollen, dass uns das Lesen Spaß macht. Mit unseren Videos wollten wir dies auch auf unsere ZuschauerInnen übertragen.

Warum hauptsächlich „Mainstream“ gelesen wird? Ich glaube, dass das auch zu einem gewissen Grad daran liegt, dass wir ein eher jüngeres Publikum ansprechen. Sie interessieren sich eben eher für Jugend- und Fantasybücher. Das wäre genauso, wenn man eine/n LiteraturkritikerIn fragt, warum er/sie nicht z.B. „Selection“ vorstellt. Da wäre die Antwort wahrscheinlich auch, dass sich viele seiner/ihrer LeserInnen einfach nicht dafür interessieren würden. (Abgesehen davon, dass es ihn/sie selbst nicht interessiert).

Ich persönlich lese aber nicht nur Jugend- & Fantasybücher. Ich bin auch ein großer Liebhaber von historischen Romanen, habe auch viele Klassiker bereits gelesen und lese generell auch öfter außerhalb des „Mainstreams“.

Seit wann und warum pflegst du das BookTubing?

Ich mache das jetzt seit Juni 2012 und habe damit begonnen, weil ich in meinem Freundeskreis niemanden hatte, der/die Bücher liest. Deswegen habe ich mich oft im Internet umgesehen, wenn ich ein Buch beendet hatte. So bin ich auf ein Büchervideo auf YouTube gestoßen und habe mir daraufhin gedacht, dass ich das auch machen will.

Deine Themenschwerpunkte …

Meine Themenschwerpunkte sind Bücher, mein Leben als Autor und Serien. Bei Büchern ist es für mich essentiell, dass ich nicht nur Rezensionen biete, sondern auch andere Formate. Lesemonate – was habe ich im Monat gelesen. Top 5/10 Beiträge – Zum Beispiel „Die 5 besten Mütter in Büchern“. Bei Videos/Beiträgen, die sich mit meinem Leben als Autor beschäftigen, gebe ich Auskünfte darüber, wie ich meine Verlage finde, welche Erfahrungen ich mache, wie es mir während des Schreibens eines Buches geht. Dabei interagiere ich mit meinen ZuschauerInnen.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Die Diskussion VerlagsautorInnen versus SelfpublisherInnen. Die finde ich schon sehr ermüdend. Es gibt schwarze Schafe unter SelfpublisherInnen, aber genauso gibt es auch unter VerlagsautorInnen Menschen, die eher durch fragwürdige Methoden bei einem Verlag untergekommen sind.

Wie machst du deine Beiträge bekannt?

Natürlich über YouTube, aber auch über Twitter, Facebook, Instagram und über meine Website.

Ein gewisses Talent zur Selbstinszenierung braucht man als BookTuber, oder?

Es kommt darauf an, wie man Selbstinszenierung definiert. Anfang September 2015 stand ich für mein Buch und meinen BookTube Kanal auch vor der Fernsehkamera. Da habe ich gemerkt, dass es zwar Spaß macht, aber es für mich angenehmer ist, wenn ich alles selbst unter Kontrolle habe. Dann weiß ich, dass die Leute mich so sehen, wie ich bin und nicht so, wie es andere Menschen wollen.

Und darüber hinaus: Was macht in deinen Augen einen guten BookTuber aus?

Ein/e gute/r BookTuberIn sollte eine große Leidenschaft für Bücher haben, gepaart mit Charisma und einer angenehmen Präsenz vor der Kamera. Das bedeutet nicht, dass man sich zum Affen machen muss.

Was sollte ein BookTuber besser sein lassen?

Falsche Bewertungen – Bücher betreffend. Außerdem sollte man auch nicht unbedingt gekünstelt wirken, sondern authentisch und natürlich.

Welche Hürden muss ein BookTuber nehmen?

Die Hürde beginnt beim Gedanken darüber, was man sich erwartet. Will man einen kleinen Kreis von Menschen finden, mit denen man sich über Bücher unterhält, oder will man die breite Masse von Leseratten ansprechen? Ich wollte zunächst ersteres, später wurde ich ehrgeiziger. Und hier liegt der Ursprung der Hürde. Bücher sind immer noch ein Thema, das auf YouTube nicht das gefragteste ist. Deswegen darf man sich nicht mit Comedy- oder Beauty-Menschen messen. Andere haben nach vier Jahren oftmals eine Million Abonnenten. In der Bücherszene kann man das einfach nicht erwarten. Deswegen muss man Spaß an der Sache haben und darf sich nicht ärgern, wenn es länger dauert, bis ZuschauerInnen zu einem finden.

Dein schönstes Erlebnis als BookTuber …

Meine ZuschauerInnen haben sich zu meinen LeserInnen entwickelt und schreiben mir Kommentare, Nachrichten und begleiten mich in meinem Bücher-Universum. Seien es Bücher, die ich lese oder Bücher, die ich schreibe. Ich mag den Austausch mit den Menschen, die mich sympathisch und interessant finden. Das ist Tag für Tag immer ein schönes Erlebnis.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Nach 3 ½ Jahren passiert es mir natürlich oft, dass mir Rezensionsexemplare angeboten werden. Ich nutze das aber nicht aus und wähle nur solche Bücher, die mich auch wirklich interessieren. Außerdem wäre es mir auch unmöglich, alle Bücher zu lesen, die mir angeboten werden.

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Da gehe ich genauso vor.

Wie hältst du es mit dem E-Book?

Selbstverständlich geht nichts über ein Taschenbuch bzw. über ein gebundenes Buch, welches man in Händen hält. Dennoch bin ich mittlerweile genauso auch für E-Books zu begeistern.

Welche anderen Booktuber bzw. Buchblogger empfiehlst du? Und welche sollten in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Ich würde es interessant finden, wenn Kossi aka Andrea Koßmann („Kossi’s Welt“) hier zu Wort kommen würde.

Danke sehr, Andreas, ich freue mich, dass du in der Gesprächsreihe dabei bist.

SteglitzMind stellt Stefan Mesch mit „Stefan Mesch“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „SteglitzMind stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe.

Weil andere Projekte auf den Nägeln brannten, kam die Gesprächsreihe  ins Stocken. Heute belebt sie Stefan Mesch, der auf Stefan Mesch bloggt. Vorgeschlagen hatte das Sophia Mandelbaum, die das Blog Ze Zurrealism itzelf pflegt.

Vielleicht bringen wir die Gesprächsreihe wieder ins Rollen? So manches hat sich inzwischen in der „Buchbloggosphäre“ getan. Die Akzeptanz ist gewachsen; einige sind arriviert, andere kämpfen weiterhin gegen Vorurteile (Stichwort WirsindBooktube). Ich freue mich auf Eure Vorschläge, welche bibliophilen Blogger hier möglichst zu Wort kommen sollten. Eine Übersicht, wer bereits Rede und Antwort stand, und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden findet Ihr hier.

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Dein Steckbrief in Stichworten …

Ich bin Journalist/Literaturkritiker und Autor. 32 Jahre alt. Ich habe Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus in Hildesheim studiert und schreibe für ZEIT Online, der Freitag und Deutschlandradio Kultur. Ich poste sehr viel auf Facebook. Ich liebe Romane, Comics und Netzkultur. 2015 habe ich ein Buch über „Verbotene Liebe“ veröffentlicht, US-Kurzgeschichten von Amy Hempel übersetzt und geholfen, 12 Romane für die ‚ZEIT-Bibliothek der verschwundenen Bücher‘ auszusuchen. 10 Dinge über mich bei Deutschlandradio Kultur und Statements von Freunden und Kollegen zum Virenschleuder-Preis 2015.

Auf die Top-10-Shortlist in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“ hast du es bereits geschafft … Seit wann, warum und wo bloggst du?

Stefan Mesch © Jacqueline Schulz

Stefan Mesch © Jacqueline Schulz

Ich habe als Teenager sieben Jahre lang Tagebuch geführt – und im Studium viele Rezensionen geschrieben für u.a. Literaturkritik.de und lit03.de (die Seite ist leider offline, mittlerweile). Meine Texte, Rezensionen, Fotos, Interviews usw. verlinke ich seit 2008 auf Facebook. Aber erst 2011 entschied ich, alles zu sammeln, unter einer eigenen Adresse Stefan Mesch. Mein Blog ist noch immer eine Zweit- und Nebenadresse: Für Diskussionen und schnelle Gedanken bin ich bei Facebook. Literaturkritik und Essays veröffentliche ich in Zeitungen, Magazinen, redaktionellen Plattformen. Im Blog steht alles, das nebenher entsteht und dringlich wird: Lese-, Link- und Empfehlungslisten, Langfassungen von Interviews, sehr viele kurze Buchtipps und Literaturverzeichnisse zu wechselnden Themen; hin und wieder ein Rant oder Artikel, der nirgendwo sonst passt.

Was ist dein Blog für dich?

Ein Archiv, ein Link-Knoten, der meine Arbeiten anderswo verknüpft – und ein Ort für Fotos, Spielereien, journalistisches „Bonusmaterial“.

Deine Themenschwerpunkte …

Junge Literatur. US- und kanadische Literatur. Nerd- und Netzkultur. Feminismus. Graphic Novels, gern Superman, Batman. Manchmal US-TV, Mangas. Einmal im Jahr blogge ich meine 20 Lieblingsbücher des Jahres; meine 20 Lieblingssongs des Jahres; Geschenke an Freunde, die gut ankamen… und, möglichst monatlich: 20 Bücher, die ich angelesen und mir vorgemerkt habe – Neuheiten und Fundstücke.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Von Bloggern wünsche ich mir mehr Warnungen, mehr Widerspruch, mehr Texte, die Bücher nicht nur beschreiben und/oder loben. Das Feuilleton kommt mir oft unsinnig und übertrieben giftig, biestig, gehässig vor – aber Bloggerinnen und Blogger sehr vorsichtig, übertrieben höflich: Als hätten sie vor allem Angst, die Gefühle von Autoren und Verlagsmitarbeitern zu verletzen.

Von der Literaturkritik allgemein wünsche ich mir mehr Vielfalt – Gegenstimmen zu den vielen weißen, älteren Männern im Feuilleton und den vielen weißen, jungen Frauen in Blogs. Andere Perspektiven, mehr Tonfälle, Zugriffe, Zielgruppen. Experimente, Persönlichkeit und Kanten.

Als Blogger und Autor frage ich mich in letzter Zeit: Was können, sollen Verlagsblogs? Was kann Social Reading? Werden BookTube-Videos wichtiger? Wo wird über tolle Bücher im Selbstverlag gesprochen – die keine reinen Genre-Titel sind? Und wie können sich Literatur und Aktivismus unterstützen?

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Mehr Leute lesen mich auf Facebook als im Blog. Ich bin bei Twitter und, seltener, Reddit. Viele meiner Blogposts werden im Jahr kaum 80 Mal geöffnet. Alle Blogposts mit mehr Klicks wurden auf Facebook geteilt und von Freunden oder Fremden empfohlen: Wenn ihr einen Blogpost lest und sehr mögt – teilt ihn. Für uns Blogger macht das einen Riesen-Unterschied. Jedes Mal.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

Mich nerven Blogs, die das Geschnaube und das passiv-aggressive Gestichel von Boulevardmedien nutzen: Offene Briefe, Wut-Texte, gespielte Empörung. So sehr ich mir wünsche, dass viele Blogs viel lauter vor mittelmäßigen Büchern warnen und ihre Enttäuschung genauso klar und sichtbar machen wie ihre Begeisterung… so sehr ärgern mich Motzblog-Texte, die blind schimpfen, poltern, skandalisieren. Zum Glück passiert das in Buchblogs eher selten: Technik-, Gaming-, Polit- und Elternblogs verspielen sich viel Glaubwürdigkeit. Am schlimmsten finde ich Vice und Blogrebellen.de – Seiten, bei denen ich bei fast jedem Text denke „Autor? Du glaubst das nicht. Du haust nur drauf, weil Wut und Hass gut ziehen.“

Verwandt und oft genauso schlimm, für mich: Sobald im Kulturteil einer Zeitung geschimpft und geklagt wird und daraufhin irgendein Kollege in einer anderen Zeitung widerspricht, rufen alle „Debatte! Debatte!“ und fangen an, eigene Nacherzählungen zu bloggen und überall nach dritten, vierten, zehnten Meinungen zu fragen. Ich mag Diskussionen. Ich mag Widersprüche und Rückfragen. Die eifrig hochgejazzten „Debatten“ und „Causas“ machen mit fertig. Denn in den Nacherzählungen klingen alle Parteien immer schriller, dumpfer und kälter. Ein sinnloses Sau-durch-Dorf-Treiben.

Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Meine größte Hürde ist die Sinnfrage: Ich bin Journalist. Soll ich meine Arbeit gratis online stellen? Soll ich ohne Lohn und ohne die Reichweite, Unterstützung und Honorare von Zeitungen und Plattformen neue Texte schreiben – und um jeden Klick, jeden Leser kämpfen? In vier Jahren hatte mein Blog 400.000 Zugriffe. Wahrscheinlich würde ich auch bloggen, wären es 40.000 – oder 4 Millionen. Es sind nie SO wenige, dass ich mir sage „Genug: Das hier ist Energieverschwendung“, und nie SO viele, dass ich juble „Super – JETZT lohnt es sich.“

Die Hürde also: Besucherzahlen als Glücksfall und schönes Geschenk zu werten. Nicht als Gradmesser der eigenen (Ir-)Relevanz. Würde ich vor jedem Eintrag hinterfragen, ob er genug „bringt“ oder ich in der selben Zeit nicht besser bezahlte Texte schreiben sollte… ich müsste aufhören. Sofort.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …

Seit circa 1998 bin ich online – und immer wieder hatte ich plötzlich einen Grund, mit Bloggern in Kontakt zu treten, deren Arbeit ich mochte: 2010 habe ich Cory Doctorow von BoingBoing interviewt, 2011 Sally Pascale, eine Expertin für „Green Lantern“-Comics. Im Sommer 2015, zum Ende von „Verbotene Liebe“, habe ich Stefan Hättich kontaktiert: Seine „VL-Fanpage“ las ich circa 2000.

Immer wieder haben mich Blogger inspiriert, begeistert – und vielen habe ich das nie persönlich gesagt. Bis dann plötzlich, nach Jahren und Jahrzehnten, doch mal eine Gelegenheit entsteht, sie für einen Artikel, ein Buchprojekt oder eine Podiumsdiskussion zu treffen: Die Autorin des feministischen Superhelden-Blogs „DC Women Kicking Ass“, der „Willkommen im Leben“- und Serien-Experte Sascha Beck, „Tim“, der Autor des süddeutschen Coming-Out-Tagebuchs „Mattenjahre“, Tim Hartinger von „AfterElton“, Penelope Trunk… irgendwann sagen wir uns sicher hallo, und ich sage endlich: „Danke für den Blog.“

Umgekehrt sagen MIR viele Leute überraschend hallo – auf Facebook oder im Alltag, weil sie meine Text und Postings mögen.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Ich suche meine Lektüren selbst aus. Oft blogge ich Listen mit Neuerscheinungen, die ich angelesen habe und gern komplett lesen würde – und ich freue mich, wenn Verlage die Titel anbieten. Ich lese oft auf dem iPad oder am Rechner und lasse mir viele Titel als digitale Fahne/.pdf schicken. (Bei Print-Büchern hätte ich ein schlechtes Gewissen.) Etwas hilflos machen mich Päckchen von Verlagen, weil ich über ein Buch bloggte „angelesen: hat mich nicht interessiert/überzeugt“. Zwei-, dreimal wurden mir diese Bücher danach zugeschickt. Als Versuch, mich umzustimmen?

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Ich lese in fast jede Leseprobe, die man mir mailt, und bin jedes Mal vorfreudig und gespannt. Aber bisher hat mich beim Lesen der ersten Seiten fast jedes Mal die Lust verlassen. Ich freue mich trotzdem über alle Mails. Ich würde sehr gerne Indie-Highlights entdecken und bekannter machen. Aber: Viele Krimis, Romances, Fantasy-Titel, Erotik ist mir sehr egal. Ich wünschte, es gäbe mehr Alltags- und Gegenwarts-Romane im Selbstverlag. Nicht immer nur Genre.

Wie hältst du es mit dem E-Book?

2011 hat mir ein Freund sein altes iPad verkauft. Schon vorher las ich oft Manuskripte oder ebooks am Computer. Im Moment lebe ich wochenlang in Berlin… und bin dann wieder daheim auf dem Land, bei Heidelberg. Das heißt: Im Fernbus, nachts auf dem Balkon oder im Dunkeln im Bett, bei Verlags-.pdfs, bei den meisten Titeln, die ich für die Büchergilde Gutenberg lese und allen Büchern, die ich rezensieren muss, bevor Zeit ist, zur Post zu gehen: Ebooks.

In der U-Bahn, Straßenbahn und beim Warten im Alltag, zur Muße und zum Genießen: Papierbücher, gerne stapelweise gebrauchte und vergriffene Titel, bei Amazon Marketplace bestellt und mit Textmarkern markiert. Neue Print-Bücher kaufe ich nur als Geschenk – ich habe kein Geld für Neuerscheinungen zum privaten Lesen.

Welche anderen Blogs empfiehlst du (max. 5). Und welcher bibliophile Blogger sollte in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Meine ca. 20 Lieblings-Buchblogs stehen in der Blogroll meines Blogs. 50 deutschsprachige Buchblogs, die ich sehr mag, habe ich hier gesammelt. Weitere Favoriten: Every Day is like Wednesday pedantische, aber kluge Comic- und Filmkritiken eines Bibliothekars aus Ohio. Literatur und Feuilleton – ein Gemeinschaftsblog, anfangs als Projekt der Ruhr-Uni Bochum. Meine Lieblings-US-Leserin: Oriana Leckert postet tolle Kritiken auf Goodreads. Für SteglitzMind wünsche ich mir Antworten von Andreas Dutter – meinem Lieblings-BookTuber.

Ich freue mich, dass es doch noch geklappt hat. Danke Stefan. Auch dafür, dass du mit Andreas Dutter einen BookTuber empfiehlst. Und wer jetzt noch mehr mag, dem sei das von dir empfohlen:

Bibliophile Blogger und deren persönliche Blog-Preziosen im Überblick

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist das Prinzip der losen Interview-Reihe „Steglitz stellt bibliophile Blogger vor“, die am 5. September 2012 an den Start ging.

Rede und Antwort standen bislang (in chronologischer Folge):

Petra Gust-Kazakos mit Philea’s Blog. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Christian Köllerer mit Dr. Christian Köllerers Notizen

Sandra Matteotti mit ihren Blogs Denkzeiten und Bücherwelten. Ihre Wunsch-Interviewpartner waren die Betreiber von Buchkolumne und Zeitspiegel

Mara Giese mit Buzzaldrins Bücher. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Flatter Satz, der aus.gelesen verantwortet

Christian Köllerer mit Dr. Christian Köllerers Notizen. Sein Wunschpartner war Dr. Marius Fränzel mit Bonaventura

Marius Fränzel mit Bonaventura. Als Wunsch-Interviewpartner nannte er Frank Fischer vom Umblätterer, Oliver Gassner mit seiner Literaturwelt und Dr. Giesbert Damaschke, der u.a. die Echtzeit-Blogs zum Schiller-Goethe-Briefwechsel und zu Eckermanns Gesprächen mit Goethe pflegt

Klausbernd Vollmar mit kbvollmarblog. Seine Wunsch-Interviewpartner waren Dieter Wunderlich mit Dieter Wunderlich: Buchtipps & Filmtipps und der Betreiber von Jargs Blog

Der Betreiber von Zeitspiegel. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Ada Textkrieg aka @bangpowwww on Twitter, die text krieg verantwortet

Selçuk Caydi mit Konstantiniye notlari (Notizen aus Konstantinopel). Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Mareike Fallwickl aka Bücherwurm Mariki mit Bücherwurmloch. – Dieses Gespräch ist übrigens auch in Selçuks Muttersprache nachzulesen

Flatter Satz mit aus.gelesen. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Kerstin Pestorius, die Atalantes Historien verantwortet

Benjamin Stein mit Turmsegler. Sein Wunsch-Interviewpartner war Gregor Keuschnig, der das Begleitschreiben pflegt

Jarg mit Jargs Blog. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war die Durchleserin mit Durchleser’s Blog

Dieter Wunderlich mit seiner Webseite Dieter Wunderlich: Buchtipps und Filmtipps. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Manuela Hofstätter, die lesefieber.ch betreibt

Kerstin Pistorius mit Atalantes Historien. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Caterina mit SchöneSeiten

Durchleserin mit Durchleser’s Blog. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Dr. Harald Sack mit Biblionomicon

Manuela Hofstätter mit lesefieber.ch. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Buechermaniac mit Lesewelle

Gregor Keuschnig mit Begleitschreiben. Sein Wunsch-Interviewpartner war Dietmar Hillebrandt mit Der Buecherblogger

Ada Textkrieg mit text krieg. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war @Anousch mit Anousch

Giesbert Damaschke mit den Echtzeit-Blogs zum Schiller-Goethe-Briefwechsel und zu Eckermanns Gesprächen mit Goethe. Sein Wunsch-Interviewpartner war der Betreiber von litteratur.ch

Harald Sack mit Biblionomicon. Seine Wunsch-Interviewpartnerinnen waren Stefanie und Yvonne mit leselink.de

Buechermaniac mit lesewelle. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Bücherliebhaberin, die glasperlenspiel13 pflegt

Caterina mit SchöneSeiten. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Urheberin von Syn-ästhetisch

Dietmar Hillebrandt mit Buecherblogger. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Jutta S. Piveckova aka Melusine Barby mit Gleisbauarbeiten

Stefanie und Yvonne mit Leselink. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Marcus Johanus

Mareike Fallwickl aka Bücherwurm Mariki mit Bücherwurmloch. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Klappentexterin

Jutta S. Piveckova aka Melusine Barby mit Gleisbauarbeiten. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Hartmut Abendschein, der u.a. gemeinsam mit Christiane Zintzen litblogs.net herausgibt

@Anousch mit Anousch. Ihr Wunsch-Interviewpartner war der Kopf, der hinter Kid37 steckt

Die Bücherliebhaberin und ihr glasperlenspiel13. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Ruth mit Ruth liest

Svenja, die Syn-ästhetisch pflegt. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Bibliophilin

Marcus Johanus mit seinem gleichnamigen Blog. Sein Wunsch-Interviewpartner war Axel Hollmann

Simone Finkenwirth mit ihrem Blog Klappentexterin.  Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war der Kopf, der hinter Ada Mitsou liest… steht

Oliver Gassner mit seiner Literaturwelt. Sein Wunsch-Interviewpartner war Markus Kolbeck mit Bücherlei

Hartmut Abendschein, Betreiber des literarischen Weblogs taberna kritika und Mitbegründer von litblogs.net. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war litblogs.net-Co-Herausgeberin Christiane Zintzen, die auch in|ad|ae|qu|at pflegt

Axel Hollmann mit seinem gleichnamigen Schreibblog. Sein Wunsch-Interviewpartner war Richard Norden, der Writers Workshop betreibt

Ruth Justen mit Ruth liest. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Anka Brüggemann, die das Blog Anonyme Bookoholiker pflegt

Dorota Federer mit Bibliophilin. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Bücherphilosophin

Ada Mitsou mit Ada Mitsou liest…. Ihre Wunsch-Interview-Partnerin war die Betreiberin von vorgelesen

Richard Norden mit Writers Workshop. Sein Wunsch-Interviewpartner war Stephan Waldscheidt, der schriftzeit betreibt

Christiane Nowak mit vorgelesen. Ihre Wunsch-Interviewpartnerinnen waren die Köpfe hinter lesErLeben

Katarina Liest mit Die Bücherphilosophin. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Betreiberin von Literaturen

Stephan Waldscheidt mit Schriftzeit. Sein Wunsch-Interviewpartner war Oliver Koch, der den Gedankenzirkus hütet

Sophie mit Literaturen. Ihr Wunsch-Interviewpartner war der Blogger, der sich Muromez nennt

Die Herren sandhofer und scheichsbeutel mit litteratur.ch. Deren Wunsch-Interviewpartnerin war die Betreiberin von Bleisatz

Kid37 mit Das hermetische Café. Sein Wunsch-Interviewpartner war Herr Fabe mit coderwelsh/sychron

Anne-Kathrin und Jessica und mit lesErLeben. Ihre Wunsch-Interviewpartnerinnen waren die Betreiberin von jungesbuch

Bettina Schnerr-Laube mit Bleisatz. Ihr Wunsch-Interviewpartner war der Kopf, der hinter dem Krimiblog steht

Ilja Regier mit Muromez. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Frintze

Ludgar Menke, der u.a. das Krimiblog pflegt. Sein Wunsch-Interviewpartner war der Macher von Krimikultur:Archiv

Dieter Paul Rudolph mit Krimikultur: Archiv und anderem. Sein Wunsch-Interviewpartner war der Kopf, der hinter Guido Rohms gestammelte Notizen steht

Friederike Kenneweg mit frintze. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Doctotte, der Tottes kleines Literaturlexikon pflegt

Guido Rohm mit Guido Rohms gestammelte Notizen. Sein Wunsch-Interviewpartner war Jannis Plastargias mit seinem Blog Schmerzwach

Ingrid mit DruckSchrift. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Peter Hetzler mit Comickunst

DocTotte mit Tottes kleines Literaturlexikon. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war juneautumn mit 1001 Bücher

Jannis Plastargias mit schmerzwach. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Hilke-Gesa Bussmann

Peter Hetzler mit seiner Comickunst. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Myriel mit ihrer Bücherzeit

Bianka Boyke mit jungesbuch. Ihre Wunsch-Interviewpartnerinnen waren Evelyn mit Dreaming till Midnight und Filo mit Filos Bücheruniversum

Miss TT mit Tainted Talents. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Norbert W. Schlinkert mit seinen Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen

Alban Nikolai Herbst mit Die Dschungel. Anderswelt. Seine Wunsch-Interviewpartner waren Sophia Mandelbaum mit  Ze Zurrealism itzelf und Helmut Schulze mit parallalie

JuneAutumn mit 1001 Bücher. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Samy vom Kulturblog der Buchhandlung Jastram

Filo mit Filos Bücheruniversum

Sophia Mandelbaum mit Ze Zurrealism itzelf. Ihr Wunsch-Interviewpartner war Stefan Mesch

Norbert W. Schlinkert mit Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen. Sein Wunsch-Interviewpartner war Andreas Wolf mit seinem Sichten und Ordnen

Evelyn und Miriam mit Dreaming till Midnight

Samy Wiltschek mit Jastrams Kulturblog. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Verena mit Verenas Welt der Jugendbücher

Andreas Wolf mit Sichten und Ordnen. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war die Mützenfalterin

Die Mützenfalterin mit muetzenfalterin. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Réka Kinces mit ihrem Blog Hausdrachen

Hilke-Gesa Bußmann mit ihrem gleichnamigen Blog. Ihre Wunsch-Interviepartnerin war Melanie Döring mit bookrecession

Melanie Döring mit bookrecession. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Vero Nefas von Drei Groschen Poesie

Vero Nefas, die das Blog Drei Groschen Poesie pflegt. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war Isabella mit dem Blog …a literary passion

Markus Kolbeck mit Leipziger Bücherlei. Seine Wunsch-Interviewpartner waren Cornelie Müller-Gödecke mit Avantart Lese-Buch,Daniel Ludwig mit Mein Lesesessel und Hanjo Iwanowitsch mit ats20.de Ein Blog

Daniel Ludwig mit Mein Lesesessel. Sein Wunsch-Interviewpartner war der Betreiber von Leopolds Leselampe

Leo mit Leo’s Literarische Landkarten (ehemals Leopolds Leselampe). Sein Wunsch-Interviewpartner war Wolfgang Schiffer mit Wortspiele – ein literarischer Blog

Wolfgang Schiffer mit Wortspiele. Sein Wunsch-Interviewpartner war Gunnar Sohn mit Ich sag mal

Frank Böhmert mit seinem gleichnamigen Blog. Sein Wunsch-Interviewpartner war Anubis mit seinem Lake Hermanstadt

Frank Duwald mit dandelion | abseitige Literatur.Sein Wunsch-Interviewpartner war der Kopf der hinter  kiyaliest steht

Christoph Jarosch aka Anubis mit Lake Hermanstadt. Seine Wunsch-Interviewpartnerin war Simone Heller, die hinter Epi(b)log und dem Rezensionsportal Bibliotheka Phantastika steht

Stefan Mesch mit Stefan Mesch. Sein Wunsch-Interviewpartner ist Andreas Dutter

Der Blogger und BookTuber Andreas Dutter, der auf Youtube seinen Kanal brivideo libro. Gewünscht hat er sich ein Gespräch mit Andrea Koßmann, die auf Kossi’s Welt bloggt

Andrea Koßmann mit Kossis Welt

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Diesen Blogs haben die Gesprächspartner Empfehlungen ausgesprochen (in alphabetischer Reihenfolge):

1001 Bücher – das Experiment

54books.de

Ada Mitsou liest …

Alles nicht so wichtig

Amorphismen

Ansichtsexemplar

andreas louis seyerlein: particles

Arran Q. Henderson

At the BookShelf

aus.gelesen

Axel Hollmann

Biblionomicon

Bibliophilin

BlauRaum

Blog Herms Farm

Blütenblätter

Bonaventura

Book Rhapsody

Bookinists

Books a Week

Boylevard

brivido libro – der Youtube-Kanal von Andreas Dutter

Buchgefieder

Buchjunkie

Buchkolumne

buchkritik.at

Buchlabyrinth

Buchpost

Buchrezension

Bücher Entdecken

Bücherlei

Bücherkaffee

Bücherwurmloch

Buzzaldrins Bücher

Charlotte Reimann

classless Kulla

Claudias Bücherregal

Cool Pains

crimenoir

Cronenburg

dandelion

Denkmuff

Denkschablone

Denkzeiten

der goldene fisch

der Lesemond

derschoeneblog

Der Umblätterer

Die Bücherphilosophin

Die Dschungel. Anderswelt

Die SchreibDilettanten

Die Seitenspinnerinnen

Die Veranda

Die Webagentin

diejai mit LIVE.LOVE.READ

Dr. Christian Köllerers Notizen

DruckSchrift

Durchleserin

e.a.richter

Ein Buch muss die Axt sein

Ein Jahrhundert lesen

Erdge Schoss

Every Day is like Wednesday

Fil Uçuşu (Elefantenflug)

Frank Böhmert

Gaga Nielsen

Gänseblumenmeer

Gefangenes Wort

GIRLS CAN BLOG

glasperlenspiel13

Gleisbauarbeiten

Glossarattrappen

Glumm

Golem – Journeys Through the Other Space

Guido Rohms gestammelte Notizen

Hauptsache Bücher

Horst, Hund und Brodt

in|ad|ae|qu|at

isla volante

Jakobs Blog

Japanliteratur

Jessis Bücherkiste

Jüdische Lebenswelten

jungesbuch.de

kbvollmarblog

Kediler ve Kitaplar (Katzen und Bücher)

Keine Zeit für Langeweile

Klappentexterin

Kriminalakte

Krimiblog

Krimikiste

Kulturnaschen

Kulturtechno

landläufig | Als Stadtschreiber in Ranis

Lebe lieber literarisch

Lebenswert

Les Bookmoiselles

Lesenslust

Leseköniginnen

Lesestunde

Lesewelle

Lichtgold

Lilienlicht

litblogs.net

Literatur mit mArtinus

literaturblog günter keil

Literaturblog von Nomadenseele

Literaturen

Literaturjournal

literaturundfeuilleton

Literaturwelt

Literatwo – Binea & Mr. Rail

Mädchenmannschaft

Märchensammler

Mandys Bücherecke

Marcus Johanus‘ Blog

Martin Compart

Matthias Czarnetzki

maybeweforgot

Mays Reviews

Meine Bücherwelt

Meine kleine Welt

Meier-meint

mitquito

Modeste

molochronik

muetzenfalterin

mybookbubble

Mystery Fanfare

next big ding

Oriana Leckert

Papillionis liest

Parallalie

Penelope Trunk

Philosophisch leben

Pinkfisch

Popp-Art-Seiten

Propellerinsel – Blogs der Stuttgarter Zeitung

Pudelmützen Bücherwelten

Ralph Pordzik

Read the World

rheinsein

Ron Winkler

Rumgekritzelt

Ruth liest

Schneck

SchöneSeiten

Schreibberatung & Schreibcoaching

schriftzeit

Skalpell und Katzenklaue

Stefan Niggemeier

stefanmesch

Storyfix

Strange Flowers

Syn-ästhetisch

taberna kritika

Tainted Talents

Text & Blog

The Bibliophile

The Killzone

The Rap Sheet

Thriller Killer’s Blog

Turmsegler

Unter Geiern

Uwe Voehl – Lieben, leiden, sterben

Vnicornis

vorgelesen

walk-the-line s

Where books live…. Wo Bücher wohnen

Weltsicht aus der Nische

…wi[e]der[W]orte…

WordBrooklyn

Words on a watch

wortlandschaften

Wortumdrehungen

writeaboutsomething

Writers Workshop

Wurzeltod

yeRainbow and its world

Ze Zurrealism itzelf

zehn zeilen

Zeilenkino

Zeitspiegel

Zwischen den Seiten

Mehrfach empfohlen wurden bislang:

1001 Bücher, Ada Mitsou liest…, andreas louis seyerlein: particles, aus.gelesen, Axel Hollmann, Biblionomicon, Bibliophilin, Biblioteca Caelestis, Blauraum, Blütenblätter, Bonaventura, Bücherphilosophin, Bücherwurmloch, buzzaldrins Bücher, Cronenburg, derschoeneblog, Der Umblätterer, Die Dschungel. Anderswelt, Die SchreibDilettanten, Die Seitenspinnerinnen, Dr. Christian Köllerers Notizen, Druckschrift, glasperlenspiel13, Guido Rohms gestammelte Notizen, Horst, Hund und Brodt, in|ad|ae|qu|at, isla volante, Japanliteratur.net, Jakobs Blog, Jarg’s Blog, jungesbuch.de, Klappentexterin, Lesewelle, Literaturen, Literaturjournal, Marcus Johanus’s Blog, Molochronik, Papillionis liest, Philea’s Blog, Ruth liest, SchöneSeiten, schriftzeit, Syn-ästhetisch, Tainted Talents, Turmsegler, vorgelesen und Writers Workshop.

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Die Übersicht zur Gesprächsreihe „Steglitz stellt bibliophile Blogger vor“ wird – nach bestem Wissen und Gewissen – fortlaufend aktualisiert (Stand: 13.10.2015) – Ein vorsichtiges, erstes Resümee zum Vorhaben mit Hilfe einer losen Interviewreihe, etwas Licht ins buchaffine Netzdickicht zu bringen, kann man hier nachlesen. Statements dazu, wie Literaturblogger damit umgehen würden, wenn Self Publisher ihnen Titel zur Rezension anbieten, findet man hier und Teil 2 anderenorts