Steglitz stellt Sophie mit „Literaturen“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „Steglitz stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe.

Der Vorschlag, dass wir etwas mehr über Sophie und ihr Blog Literaturen – ein Streifzug durch die Welt der Literatur und ein bisschen mehr – erfahren sollten, kam von Katarina Liest, die im literaturaffinen Netz als Die Bücherphilosophin bekannt ist.

Dein Steckbrief in Stichworten …

  • ziemlich chaotisch
  • Auszubildende im Buchhandel
  • leidenschaftliche Schreiberin/Zeichnerin
  • pathologischer Sherlock-Holmes-Fan
  • spiele sehr gern in (bisher) Mini-Rollen Theater
  • musikalisch in den 60ern hängengeblieben

Seit wann, warum und wo bloggst du?

Ich blogge seit Mai 2011, von Anfang an bei WordPress, weil die Bedienung auch für den Laien nahezu selbsterklärend ist. So ganz genau weiß ich gar nicht  mehr, wie das eigentlich begonnen hat und warum. Ich schätze, es lag daran, dass ich in meinem Umfeld wenige Menschen hatte, mit denen ich mich über Literatur austauschen konnte und ich hoffte einfach, dadurch mehr an literarischen Diskussionen teilhaben zu können. Das hat ja sogar geklappt. Außerdem wollte ich mir eine Möglichkeit schaffen, das Gelesene Revue passieren zu lassen, um es mir vielleicht auch ein paar Wochen später nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Deine Themenschwerpunkte …

Im Augenblick ist das vermutlich zeitgenössische Belletristik. Aufgrund meines Jobs muss ich mich einfach viel um das kümmern, was gerade neu auf dem Markt ist oder auf den Markt kommt. Klassiker verkaufen sich nicht mehr, hat man mir damals schon bei meinem Vorstellungsgespräch gesagt. Obwohl da durchaus meine Leidenschaft liegt. Außerdem bin ich ein großer Liebhaber von Graphic Novels und würde in diesem Bereich gern noch viel mehr schreiben, mich fasziniert einfach die Verschmelzung von Bild und Text, bei einigen Werken ist das wirklich enorm beeindruckend. Bei Will Eisner und Art Spiegelman, zum Beispiel.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Sophie © Literaturen

Sophie © Literaturen

Ich schätze, es ist das Gefühl, dass der Markt von so viel Belanglosigkeit überschwemmt wird. Ich will gar nicht behaupten, dass es keine guten Bücher mehr gibt, aber zwischen all dem Leichtverdaulichen finden sie oftmals gar keinen Platz mehr. Ich arbeite nun auch noch in einem Laden, der sehr auf die Bestsellerlisten ausgerichtet ist und so habe ich quasi jederzeit Zugang zu den neuen Zugpferden der Branche. Neulich erst habe ich gelesen, dass sich die Buchbranche immer mehr dahin entwickelt, dass ein Großteil des Umsatzes von ein paar wenigen Titeln gemacht wird, mit so etwas wie „Shades of Grey“ oder allem, was danach folgt und auf derselben Welle mitschwimmt. Wenn man sich wirklich für Literatur begeistert, tut es einem manchmal weh, was man da verkaufen muss. Und noch mehr tut es dann weh, zu sehen, wie gut es sich verkauft. Und da scheint es einem ein bisschen so als würde all das, was man selbst so an Literatur schätzt, zugunsten der literarischen Popcornunterhaltung im Meer der Neuerscheinungen über SMS von letzter Nacht verschwinden. Noch schlimmer ist es dann, wenn man feststellen muss, dass man es sich als Buchhandlung gar nicht leisten könnte, ein paar gehaltvolle Titel im Sortiment zu haben, wenn man nicht mit den anderen Sachen die Basis schafft. Ich bin nun seit 2010 – anfangs auf Praktikumsbasis – im Buchhandel beschäftigt und bisweilen kommt es schon jetzt vor, dass ich mich diesen Entwicklungen gegenüber sehr hilflos fühle.

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Anfangs habe ich tatsächlich nur die Beiträge auf WordPress veröffentlicht, aber habe schnell bemerkt, dass das vermutlich nicht ausreicht, um Leben in die Bude zu bringen. Ich habe dann also eine Facebookseite für meinen Blog eingerichtet, nachdem ich sehr sehr lange mit mir gehadert habe. Es war mir irgendwie peinlich, so plakativ Werbung für etwas zu machen, was ich tue. Ich versuche, regelmäßig auf anderen Blogs präsent zu sein. Nebenbei schreibe ich eigene Texte, die ich gelegentlich auf blogexternen Seiten veröffentlichen kann. Neulich habe ich das erste Mal ein Video gedreht, ich probiere viel aus im Augenblick und strecke so ein bisschen meine Fühler aus.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

Seinen Blog zu breit anzulegen (also nebenbei am besten noch Kochrezepte und Videos über Shoppingtouren veröffentlichen oder so, alles schon gesehen) und das Lesen als Tätigkeit zu dokumentieren, statt tatsächlich zu lesen. Ich finde es wichtig, dass man es irgendwie schafft, mit dem eigenen Blog etwas Individuelles auf die Beine zu stellen. Etwas, was andere wirklich animiert, wieder auf die Seite zu gehen und dort zu lesen. Wenn man sich mal durchs Internet klickt, finden sich zahllose Rezensionsblogs, sehr viele, die sich mit Fantasy und der sogenannten Chick-Lit beschäftigen. Zahllose Challenges werden da dokumentiert, SUBs und RUBs präsentiert und das Lesen, der Inhalt des Gelesenen, geraten völlig in den Hintergrund. Man sollte versuchen, sich ein Profil zu schaffen und gute Ideen einzubringen – warum mache ich das? Warum sollten die Leute lesen, was ich tue? Warum sollten sie wiederkommen? Dass man natürlich auch nicht bei anderen abschreibt, versteht sich von selbst.

Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Für sich allein zu bloggen, kann schon deprimierend sein. Das wurde hier in dieser Interviewreihe ja auch schon mehrfach erwähnt. Es bedarf also eines gewissen Durchhaltevermögens, dennoch weiterhin Rezensionen zu posten, auch wenn darauf wochenlang keiner reagiert. So erging es mir ja auch am Anfang, so ging es wahrscheinlich jedem. Sicherlich kann auch das (notwendige) Engagement eine Hürde sein. Bloggen ist zeitintensiv, jedenfalls, wenn man es regelmäßig und auch für andere Menschen tun will. Man sollte auf anderen Seiten präsent sein und kommentieren, man muss die eigenen Artikel schreiben, eventuell social-media-lastige Werbung machen, je nachdem, was man anstrebt. Da bin ich schon hier und da an meine Grenzen gestoßen bei einem Vollzeitjob. Ich kam auch ab und an nicht einmal zum Lesen, dementsprechend gab’s auch nichts zu rezensieren. Aus dieser Not heraus habe ich dann so einige rezensions“fremde“ Kategorien eingeführt, um den Blog nicht womöglich wochenlang brachliegen zu lassen, bloß weil ich zu kaputt zum Lesen bin.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …

Oh, ich glaube, die Anfrage für dieses Interview steht schon ganz weit oben. Schön war auch eine Rückmeldung eines Verlages via E-Mail, ohne, dass ich so etwas überhaupt beabsichtigt hatte. Generell summiert sich das aber. Nette Kommentare, Komplimente, überhaupt das Besuchen meines Blogs. Man muss ja immer bedenken, dass ich das alles ganz laienhaft und privat mache. Da ist es schon jedes Mal eine Freude, wenn ich sehe, dass andere Gefallen daran finden. Und da ich so ein ganz extremer Selbstzweifler bin, tut mir diese Resonanz einfach, ganz abgesehen davon, dass es inhaltlich sehr erfüllend ist, an manchen Tagen nochmal doppelt so gut.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Das ist bisher nicht vorgekommen. Nun bin ich als Buchhändler natürlich auch noch in der speziellen Situation, ohnehin ständig Zugang zu Leseexemplaren zu haben, da würde ich mir also schon genau überlegen, was ich noch zusätzlich dazu annehme und was nicht. Und es gibt auch Themen/Bücher, die auf meinem Blog vermutlich nicht stattfinden werden. Kein Fantasy, keine halbseidenen Liebesromane, keine Historienschnulzen, das interessiert mich einfach nicht, auch nicht, wenn es mir von einem Verlag angeboten würde.

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Ich schätze, das käme auf den Titel an. Für mich ist Self-Publishing ein sehr zweischneidiges Schwert. Ich habe in der Buchhandlung schon öfter Self-Publisher erlebt, die ihre Exemplare zur Ansicht gebracht haben und wenn man da einen Blick hineingeworfen hat, stellten sich einem sämtliche Nackenhaare auf. Und man sah sofort, weshalb die bei keinem Verlag untergekommen sind. Andererseits veröffentlichen viele Verlage trotz des entsprechenden Fachpersonals so viel – pardon – Müll, dass ich nicht grundsätzlich sagen möchte, alles, was im Self-Publishing-Bereich veröffentlicht wird, ist per se qualitativ minderwertig, während die Absegnung von einem Verlag eine gewisse Qualität garantiert. Ich würde mir genau ansehen, was mir da angeboten wird und dann entscheiden. Aber auch das ist noch nicht vorgekommen.

Wie hältst du es mit dem E-Book?

Gar nicht. Ich habe keinen Reader und ich habe auch nicht vor, mir in naher Zukunft einen anzuschaffen. Ich sehe die Vorteile, kann sie auch nachvollziehen, aber für mich wäre es einfach unnötig. Ich schleppe mich lieber mit Büchern ab als bloß so einen kleinen Minilesecomputer mit mir herumzutragen. Ich will die Seiten anfassen, ich will dran riechen, ich will drin blättern. Bisher unternehme ich auch keine Langstreckenreisen oder irgendwas sonst, wo eine Menge Bücher zu transportieren total unpraktisch wäre. Nö. Nichts für mich.

Welche anderen Blogs empfiehlst du (max. 5). Und welcher bibliophile Blogger sollte in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Puh, schwierig jetzt, hier jemanden zu erwähnen, der noch nicht genannt wurde. Ich lese regelmäßig bei buzzaldrin, der Bücherphilosophin, der Klappentexterin, Ada Mitsou und SchöneSeiten. Ich denke, ich gebe den Staffelstab an Muromez weiter. Der bloggt – so wie ich das gesehen habe – noch nicht so lange, aber sehr ambitioniert und interessant! Soll ja auch ein bisschen darum gehen, die kleineren Blogs ein Stück von ihrem Schattendasein zu befreien.

Kleinere Blogs aus ihrem Schattendasein zu befreien – eine Intention, die ich als Initiatorin dieser Gesprächsreihe dick unterstreichen möchte. Auch dafür danke, Sophie!

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Zuletzt stellte Stephan Waldscheidt mit seiner Schriftzeit vor. Sein Wunsch-Interviewpartner war Oliver Koch, der den Gedankenzirkus hütet. – Eine Übersicht, wer bereits alles Rede und Antwort stand und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden, findet sich hier

Steglitz stellt Katarina Liest mit „Die Bücherphilosophin“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „Steglitz stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe.

Dass wir heute etwas mehr über Katarina Liest aka Die Bücherphilosophin erfahren, hatte Dorota Federer vorgeschlagen, die ihr Blog Bibliophilin pflegt.

Dein Steckbrief in Stichworten …

  • Viel-, aber gleichzeitig auch Langsamleserin
  • Offen für schwierige Bücher (z.B. AM Homes, Das Ende von Alice; Joyce Carol Oates, Zombie)
  • Liverpool Expat, aber kein Beatles Fan 😉
  • Hörbuchliebhaberin
  • Studentin der Literatur und des literarischen Schreibens
  • 2fache Katzenersatzmama, aber das nur am Rande

Seit wann, warum und wo bloggst du?

Ich blogge seit zwei Jahren, wie die Zeit vergeht… Angefangen habe ich bei Blogger, wobei dort sehr viele Jugendbuch Blogger zu finden sind, eine Schublade in die ich einfach nicht passe und so nach einem halben Jahr der Wechsel zu WordPress, mit klassischem Layout und vielen Belletristik Bloggern und Blogs, die ich damals schon bewunderte – für mich die beste blogbezogene Entscheidung bisher.

Frauen, die lesen ... ©  Katarina Liest

Frauen, die lesen … © Katarina Liest

Zu Bloggen habe ich angefangen zu einer Zeit als ich zwar wusste, ich will schreiben, aber einen Zugang zu diesem Wunsch, bzw. die Mittel und Motivation um diesen in die Tat umzusetzen, hatte ich noch nicht. Also schien mir das Bloggen als Hobby eine Softcore Variante dessen, was ich später mal machen wollte, ein sanfter Einstieg darin regelmäßig formschöne Texte zu verfassen. Zum Literaturbloggen bin ich gekommen einfach aus der Freude am Lesen heraus und der Lust mich darüber auszutauschen. Denn, wie bei vielen meiner Bloggerkollegen, wird im Freundeskreis leider gar nicht, bzw. nur sehr wenig gelesen, was mich aber mittlerweile nicht mehr stört – habe ich doch eine Gruppe Gleichgesinnter gefunden, mit denen ich über Bücher schwätzen und schwärmen kann, auch mal stunden-, ach was tagelang.

Deine Themenschwerpunkte …

Das sind ganz klar Rezensionen, Rezensionen und nochmal Rezensionen, ganz klassisch also. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf Belletristik, gerne frisch vom Verlag, aber das ist natürlich nicht immer möglich. Ab und zu versuche ich auch etwas außerhalb der Regale zu stöbern, die von meinen Kollegen frequentiert werden. Dazu läuft meine Aktion „Lesen ist hardcore!“ bereits im zweiten Jahr.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Um ehrlich zu sein folge ich dem deutschen Literaturbetrieb nicht so wirklich, dafür lebe ich einfach zu weit weg und schreibe zudem noch hauptsächlich auf Englisch. Was ich interessant finde, ist der langsame Wechsel von der klassischen Autor/Lektor Beziehung hin zu der vermittelnden Funktion der Literaturagenturen. Ein System, das im englischen Raum bereits etabliert ist – hier schauen sich Verlage nur Manuskripte an, die über Agenten vermarktet werden. Das kostet den Schriftsteller natürlich Prozente, man hat aber, besonders als Anfänger, einen erfahrenen Verbündeten gegenüber dem Verlag, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht – auch nicht schlecht. Ich bin gespannt wie sich der deutsche Markt dahingehend entwickelt.

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Ich betreibe den absoluten Mindestaufwand an Selbstmarketing, wäre mein Blog ein Unternehmen, wäre ich sicher schon längst in die Buchhaltung versetzt worden 😉

Wie viele andere Blogger habe ich eine Facebook-Fan-Seite, wo Beiträge verlinkt sind, und auch auf meinem Twitter Konto sind diese Links zu finden. Ansonsten ist es im www allerdings eher still um die Bücherphilosophin, ein Insider-Tipp quasi, dafür habe ich am Ende aber auch mehr Zeit zum Lesen.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

Texte und Bilder kopieren ohne vorher eine Erlaubnis einzuholen kann zu unangenehmen, eventuell sogar rechtlich prekären, Situationen führen – mit einem bloßen Link auf die Seite auf der man sich bedient hat, ist es im Regelfall nicht getan, es sei denn es ist ein liebevoller Hinweis auf einen geschätzten Bloggerkollegen. Davon würde ich also abraten, besonders in Zeiten übereifriger Abmahnungsanwälte, den Ärger braucht keiner, das vergnatzt am Ende nur die Lust am Bloggen.

Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Ich denke die größte Hürde ist weiterzuschreiben in Zeiten, da die Rückmeldungen ausbleiben, besonders wenn es so scheint als wäre das auf den eigenen Blog beschränkt. Es ist keine Schwierigkeit per se, aber ein kleiner Dämpfer, den jeder mal einstecken muss. Es kommt dabei immer darauf an, was man draus macht, ob man das Handtuch wirft oder sich motiviert fühlt und mehr einbringt, auch als Leser auf anderen Blogs.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …

Ich denke diese Erlebnisse kommen fast täglich und sind für sich genommen zwar ganz bescheiden, hier ein Kommentar, dort ein Beitrags-Abo, in der Summe ist die Freude darüber dann aber ganz groß. Ein besonderes Kribbeln löst bei mir derzeit noch die Erwähnung durch rezensierte Autoren aus, zum Beispiel das „gefällt mir“ von Katrin Weßling (Drüberleben) auf meiner Facebook Seite, war ein solcher Moment.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Mir werden nur alle paar Schaltjahre Rezensionsexemplare angeboten, aber um ehrlich sein, auch wenn man sich geschmeichelt fühlt, suche ich mir am liebsten selbst etwas aus. Schön ist es für mich dabei festzustellen, wie immer mehr meiner Lesewünsche erfüllt werden – Rezensionsexemplare sind für mich arme Studentenmaus nämlich die einzigen finanzierbaren deutschen Neuerscheinungen. Dafür bin ich aber auch Schneekönigin durch und durch, wenn ich ein solches Paket öffne und anschließend lesen und rezensieren darf, was ich mir so sehnlichst gewünscht hatte.

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Das lehne ich ab, ohne Ausnahme. Ich bin da sehr konservativ, was nicht durch die redigierenden Mühlen eines Verlags gewandert ist, kommt bei mir nicht ins Regal. Dazu muss ich sagen, dass ich Bücher nicht nur als Unterhaltung, bzw. Zeitvertreib lese, sondern auch als Möglichkeit mein eigenes Schreiben zu verbessern – da muss es dann schon ein Roman sein, der es „geschafft“ hat und dabei mehrere Stadien, bzw. Entwürfe, durchlaufen hat.

Wie hältst du es mit dem E-Book?

Von E-Books bin ich ganz begeistert, bin ich mit dem Kindle in der Tasche doch um einiges mobiler, als mit einer ganzen Bibliothek Taschenbücher im Koffer. Was ich bedauere ist, dass deutschsprachige E-Books sich von ihren gedruckten Varianten preislich kaum unterscheiden – für uns Kleingeldbeutler kann das schon mal schwierig werden – ich würde so gerne zugreifen, mehr deutsche E-Books lesen, kann aber nicht.

Welche anderen Blogs empfiehlst du (max. 5). Und welcher bibliophile Blogger sollte in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Wen kann ich denn empfehlen, der hier nicht schon zu  Wort gekommen ist?! Blogs, die ich selbst gerne und häufig lese sind u.a. Bibliophilin, Die Klappentexterin, SchöneSeiten und Buzzaldrins Bücher. Für das nächste Gespräch vorschlagen möchte ich gerne Literaturen. Ein Blog mit ganz wunderbaren Empfehlungen und noch dazu einer äußerst sympathischen Betreiberin.

Danke, Katarina, auch für die tolle Illustration: Frauen, die lesen … In diesem Zusammenhang mag ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass das Geschlechterverhältnis innerhalb der Gesprächsreihe inzwischen zuungunsten der Blogger ausfällt. Die Frauen liegen derzeit mit 21:18 vorne.

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Zuletzt stellte sich Christiane Nowak mit vorgelesen vor. Ihre Wunsch-Interviewpartnerinnen waren die Betreiberinnen von lesErLeben. – Eine Übersicht, wer bereits alles Rede und Antwort stand und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden, findet sich hier

Steglitz stellt Ada mit „Ada Mitsou liest“ vor

Buchaffine Blogbetreiber, die sich jeweils in Kurz-Interviews präsentieren, sprechen Blogempfehlungen aus, deren Betreiber wiederum eingeladen werden, sich den Fragen zu stellen. Das ist Ziel der losen Interview-Reihe „Steglitz stellt bibliophile Blogger vor“, deren Intentionen ich anderenorts detaillierter erläutert habe.

Ins neue Jahr starten wir mit einem Beitrag von Ada, die Ada Mitsou liest… pflegt. Vorgeschlagen hatte das Simone Finkenwirth, die die Klappentexterin verantwortet.

Dein Steckbrief in Stichworten …

Ich bin 30 Jahre alt und habe ein paar Semester Germanistik, Angewandte Sprachwissenschaft und Psychologie studiert, bevor ich letztlich in einer öffentlichen Bibliothek gelandet bin. Eigentlich wurde mir das bereits vor 15 Jahren im Zuge eines Berufstests empfohlen, doch es hat viel Zeit und einige Nebenjobs gedauert, bis ich endlich gemerkt habe, dass ich in dieser Branche richtig bin.

Seit wann, warum und wo bloggst du?

Ich blogge bereits seit Ende 2007, allerdings ging es damals noch nicht um Bücher, sondern um meine eigenen Texte. Meine ersten Gehversuche hinsichtlich des Schreibens machte ich auf jetzt.de, wo ich damals auch die Klappentexterin kennen gelernt habe. Da die Resonanz auf das Geschriebene überwiegend positiv war, beschloss ich irgendwann meine Texte gebündelt im Internet zu veröffentlichen, da ich jedoch keine Ahnung davon hatte, wie man eine ansprechende Homepage erstellt, habe ich mich für einen kostenlosen Blog bei WordPress entschieden. Dabei bin ich seitdem geblieben.

Manchmal wünsche ich mir schon mehr Freiheiten hinsichtlich der Gestaltung, doch letztlich siegt die Bequemlichkeit und mit dem, was mir die kostenlose Version bietet, bin ich alles in allem sehr zufrieden.

Schreibst du noch eigene …

 © Ada Mitsou

© Ada Mitsou

Eigene Texte schreibe ich heute nicht mehr. Den Gedanken an einen selbstverfassten Roman habe ich zwar noch nicht aufgegeben, doch mir ist durchaus bewusst, dass u.a. sehr viel Arbeit und Geduld dahinter stecken. Für ersteres habe ich in meiner jetzigen Lebensphase nicht genug Zeit und in Geduld muss ich mich noch üben – ganz abgesehen davon, dass es in meinen Augen nicht nur handwerkliches Können, sondern auch Talent oder ein gewisses Gespür für die Zusammensetzung von Wörtern braucht, um als SchriftstellerIn erfolgreich zu sein. Ob ich das habe, kann ich selbst nicht gut beurteilen, was ich allerdings weiß, ist, dass mir das Schreiben als solches Spaß macht. Aus diesem Grund und weil ich schon immer gerne gelesen habe, habe ich mich Ende 2009 dazu entschlossen, einen Literaturblog zu führen. Aus heutiger Sicht war der Wechsel eine gute Entscheidung.

Deine Themenschwerpunkte …

Ich bin nie mit dem Gedanken ans Bloggen gegangen, nur über ein bestimmtes Genre zu schreiben; in der Hinsicht bin ich ziemlich offen, auch wenn es literarische „Ecken“ gibt, die ich eher selten oder gar nicht betrete, z.B. Fantasy, Science Fiction oder ChickLit.

Trotzdem haben sich im Laufe der Zeit gewisse Themenschwerpunkte herauskristallisiert. So lese ich zum Beispiel sehr gerne Romane über den Zweiten Weltkrieg und dessen Auswirkungen auf die Entwicklung der Romanfiguren, aber auch Familiengeschichten, Mordfälle und Beziehungsgeschichten, solange letztere nicht zu kitschig sind. Ich habe einen Hang zum Melancholischen. Wenn eine Geschichte schön, aber gleichzeitig traurig ist, dann fühle ich mich berührt. Ich mag das Leichte genauso wie das Schwere. Und ich mag schwarzen, bissigen Humor.

Dem entgegen steht meine absolute Liebe zu Kinderbüchern. Kinderbücher sind für mich eine Herzensangelegenheit, denn obwohl ich im Umgang mit Kindern eher etwas zurückhaltend bin, wünsche ich mir, dass jedes Kind auf der Welt das Glück empfinden darf, das ich als Kind gefühlt habe, wenn mir meine Mama Geschichten vorlas. Dabei geht es mir nicht nur um die Inhalte der Bücher, die in meinen Augen keinen unwesentlichen Anteil dazu beitragen, die Welt, aber auch das Miteinander verstehen zu lernen, sondern auch um die Geborgenheit, die solche Lesestunden vermitteln.

Muße beim Lesen …

Zeit und Ruhe empfinde ich als sehr kostbar in der heutigen Zeit. Das bedeutet nicht, dass ich alles Technische oder Moderne verteufle, aber ich finde es einfach schön und wichtig, wenn man sich Zeit für den Nachwuchs nimmt und auch als Erwachsener nicht verlernt hat, sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen.

Wenn ich beispielsweise ein Bilderbuch aufschlage, kann es schon mal passieren, dass ich ganz für mich allein in albernes Kichern verfalle oder über all die schönen Farben und Zeichnungen staune. Bilderbücher sind so einfach gehalten und doch mitunter die schönste und bewegendste Form von Büchern, die ich kenne.

Was treibt dich in der Literaturszene, dem Literaturbetrieb derzeit besonders um?

Die digitalen Medien. Eigentlich ist das Thema ja fast schon ein alter Hut, doch beruflich habe ich durch die Einführung der Onleihe aktuell vermehrt damit zu tun und muss mich dementsprechend damit auseinandersetzen. Es ist nicht so, dass ich E-Books grundsätzlich schlecht finde, doch hinsichtlich des Lesens bin ich einfach noch von der alten Schule. Ich bevorzuge ganz klar das gedruckte Buch (wie bis dato übrigens 90 % unserer Nutzer), weswegen ich mich an meinem Arbeitsplatz auch unglaublich wohl fühle. Doch die Bedeutung von digitalen Medien nimmt in meinem Umfeld kontinuierlich zu, wodurch ich mich herausgefordert fühle, mich umfassender damit zu beschäftigen.

Gerade heute habe ich noch zu jemandem gesagt, dass E-Books zwar nichts für mein Herz sind, aber für meinen Kopf, denn dort ist diesbezüglich noch eine Wissenslücke und die möchte ich gerne schließen.

Wie machst du dein Blog und deine Beiträge bekannt?

Ich nutze fast alle gängigen Möglichkeiten. So kann man mich zum Beispiel in diversen Blogverzeichnissen oder bei Twitter finden. Außerdem habe ich eine Seite bei Facebook eingerichtet und profitiere von der Vernetzung mit Autoren, Online-Buchhandlungen und anderen Literaturbloggern.

Die Bekanntheit ergibt sich allerdings erst im Laufe der Zeit. Man braucht in der Regel sehr viel Geduld, bis man sich einen festen Leserkreis aufgebaut hat und sollte bereit sein, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben.

Was sollte ein Blogger besser sein lassen?

Prinzipiell nichts. Ich bin der Meinung, dass jeder Blogger tun und lassen kann, was er möchte, solange er damit nicht bestimmte Rechte verletzt oder jemandem Schaden zufügt.

Im Umgang miteinander schätze ich allerdings Herzlichkeit und/oder ein natürliches Maß an Höflichkeit. In hitzigen Diskussionen empfehle ich, möglichst einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht alles zu persönlich zu nehmen. Außerdem bevorzuge ich Artikel mit Inhalt, also Qualität, statt Quantität, aber auch das kann letztlich jeder halten, wie er möchte, denn schließlich werde ich nicht dazu gezwungen, alles lesen zu müssen und solange es Leser gibt, denen das Geschriebene gefällt, ist die Nachfrage gegeben. Sollte es hingegen keine Leser oder ausschließlich unschöne Auseinandersetzungen geben, besteht immer noch die Möglichkeit, sein Konzept oder Verhalten noch einmal in Ruhe zu überdenken.

Welche Hürden muss ein Blogger nehmen?

Für mich war die größte Hürde der Anspruch an mich selbst. Ich wollte jedes gelesene Buch rezensieren – was ich lange Zeit auch getan habe – und mindestens zwei Artikel pro Woche posten. Wenn ich das nicht geschafft habe, hatte ich ein schlechtes Gewissen, wodurch sich immer mehr Druck aufbaute: Bleiben mir meine Leser erhalten? Wie soll ich Arbeit, Lesen und Schreiben unter einen Hut kriegen? Und was mache ich, wenn ich einfach mal keine Lust aufs Bloggen habe?

Der Stapel der zu rezensierenden Bücher wurde immer größer und reichte meinem wachsenden Unbehagen die Hand. Letztlich war das für mich eine gute Übung, das Bloggen etwas gelassener zu sehen. Es bringt nichts, wenn ich viel schreibe, aber dafür nur halbherzig etwas herunterleiere. Und es bringt auch nichts, wenn ich mich dazu zwingen muss, ein Buch zur Hand zu nehmen, denn wenn das Lesen zur Pflicht wird, vergeht mir die Freude daran.

Mittlerweile kann ich ganz gut damit umgehen, was man auch anhand meines Archivs verfolgen kann. Veröffentlichte ich zu Beginn noch 20 bis 40 Artikel pro Monat, sind es heute nur noch um die vier, also einer pro Woche. Meine Leserschaft habe ich trotzdem behalten und manchmal kann es auch von Vorteil sein, sich etwas zurückzunehmen, anstatt den Leser sinnbildlich mit einer kaum zu bewältigen Masse an Artikeln zu erschlagen.

Dein schönstes Erlebnis als Blogger …

Da gibt es mehrere. Zunächst einmal finde ich es ganz wunderbar, dass man über das Bloggen mit so vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt. Die Form des Kontakts ist dabei ganz unterschiedlich, sodass ich durch „Ada Mitsou liest…“ nicht nur andere Blogger kennen gelernt habe, sondern auch Verlagsmenschen, Buchhändler und Autoren. Manchmal beschränkt sich der Austausch lediglich auf ein paar E-Mails. Dann wiederum gibt es Kontakte, die sich über das Bloggen hinaus entwickeln und im Laufe der Zeit zu Freundschaften werden. Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, war mein Blog mehr als einmal eine Brücke, die mich mit jemand anderem zusammenbrachte. Im Alltag wäre das wahrscheinlich nicht passiert, weswegen ich diese Begegnungen definitiv zu den schönsten Erlebnissen des Bloggens zähle.

Ein weiteres Erlebnis, das mir sehr viel Freude bereitet hat, war die Einladung, in der Jury des M Pioniers zu sitzen.

Dem Literaturpreis der Mayerschen Buchhandlungen?

Ja, genau. Zwar beanspruchte das Lesen und Bewerten der nominierten Bücher viel Zeit, doch zum Glück war die Vorauswahl sehr gut getroffen, sodass ich einige interessante Romane dabei entdecken konnte und es mir leicht fiel, darüber zu schreiben. Nur die abschließende Bewertung empfand ich als etwas schwierig, weil zu viele in meinen Augen gute Bücher dabei waren und jedes davon auf seine ganz eigene Weise, sodass man sie schlecht miteinander vergleichen konnte. Trotzdem würde ich die Herausforderung jederzeit wieder annehmen.

Das bisher schönste Erlebnis ist jedoch eher ein persönliches. Ich hatte im vergangenen Jahr eine sehr aufreibende Phase, die vieles in meinem Leben verändert hat. Die Ereignisse haben mich nicht nur traurig gemacht, sondern mir auch sehr viel Kraft geraubt. In jener Zeit habe ich von einer sehr guten Freundin ein Buch geschenkt bekommen, das mich durch diese Tage und Nächte begleitet hat: Das Gedächtnis der Libellen von Marica Bodrožić.

In dem Buch stehen so viele wunderbare Sätze, dass ich ins Nachdenken kam und letztlich nicht nur, aber auch durch das Gelesene wieder zu mir fand. Ein paar Monate später fand ich dann eine Postkarte in meinem Briefkasten – übersandt von der lieben Freundin und geschrieben von Marica persönlich. Die Zeilen haben mich sehr glücklich gemacht – nicht, weil sie von einer bekannten Autorin stammen, sondern weil eine Geschichte dahinter steckt, die gleich mehrere Menschen miteinander verbunden hat. So wurde aus etwas ziemlich Traurigem noch etwas ziemlich Schönes. Für mich war diese Karte eines der wertvollsten Geschenke im letzten Jahr und ohne meinen Blog hätte ich es vielleicht nie bekommen.

Wie gehst du damit um, wenn dir Verlage, Agenturen oder Autoren Rezensionsexemplare anbieten?

Früher habe ich fast jedes dieser Angebote angenommen, solange es zu meinen Vorlieben passte oder mein Interesse weckte. Heute nehme ich kaum noch Rezensionsexemplare an. Manchmal tut es mir Leid, Absagen erteilen zu müssen, gerade in Hinblick auf noch unbekannte Autoren, doch ich schaffe das zeitlich einfach nicht mehr. Je nachdem, was beruflich oder privat so anliegt, bin ich zu eingespannt, sodass für den Blog kaum noch Zeit übrig bleibt. In solchen Phasen schätze ich es sehr, meine Lektüre frei auswählen zu können, ohne unter dem Druck zu stehen, das Buch möglichst zeitnah zu lesen und vor allem auch zeitnah rezensieren zu müssen.

Wäre das Bloggen mein Beruf, würde ich sicherlich mehr Rezensionsexemplare annehmen, doch so gönne ich mir zwischendurch meine Pausen und beschränke mich auf die Zusage vereinzelter Angebote, wenn ich weiß, dass ich die Bedingungen zuverlässig erfüllen kann.

Abgesehen davon gebe ich gerne Geld für Bücher aus.

Und wie würdest du damit umgehen, wenn dir Self-Publisher ihre Titel zur Rezension anbieten?

Grundsätzlich genauso wie mit anderen Rezensionsexemplaren auch, allerdings nehme ich keine E-Books an, da ich keinen eigenen Reader besitze und auch vorerst keinen haben möchte bzw. brauche.

Wie hältst du es generell mit dem E-Book?

Ich taste mich mittlerweile an dieses Medium heran, bisher allerdings nur in der Theorie und nicht in der Praxis. Ich habe kein Problem damit, gedruckte Bücher in meiner Tasche zu tragen, ich halte sie trotz ihres teils großen Umfangs gerne in der Hand und liebe es, darin blättern zu können oder auch mal bunte post-its reinzukleben. Wenn ich die Wahl habe, arbeite ich lieber mit dem Gegenstand Buch als mit Daten, bin aber auch allgemein nicht gerade ein Technikfreak.

Trotz meiner Vorliebe zum Papier möchte ich dem E-Book seine Vorteile nicht absprechen. Für Vielleser ist es gerade auf Reisen sicherlich ungemein praktisch, nur ein kleines Gerät im Koffer verstauen zu müssen, anstatt einen ganzen Stapel Bücher. Und auch für Leser, denen die gedruckte Schrift zu klein ist, bietet die Technik eines guten E-Readers augenschonende Möglichkeiten.

Nur weil ich diese Form des Lesens nicht mag, heißt das nicht, dass sie grundsätzlich schlecht ist. Vielmehr empfinde ich das E-Book mittlerweile als eine Alternative zum gedruckten Buch. Der Leser hat mehr Auswahl hinsichtlich der Form des Mediums und kann nach seiner Vorliebe entscheiden, welche er nutzt. Mit der parallelen Existenz beider kann ich gut leben.

Welche anderen Blogs empfiehlst du (max. 5). Und welcher bibliophile Blogger sollte in dieser Gesprächs-Reihe möglichst auch zu Wort kommen?

Die meisten meiner Lieblingsblogs wurden hier bereits genannt, weswegen ich die Gelegenheit nutzen möchte, um den Kinderbuch-Blogs etwas mehr Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, so z.B. Kulturnaschen, dessen Gestaltung ich überaus ansprechend finde und vorgelesen, wo die Tipps aus erster Hand kommen. Außerdem mag ich die Literaturblogs Bücher Entdecken und Die Bücherphilosophin und derschöneblog. Spannend fände ich, mehr über die Betreiberin von vorgelesen zu erfahren, einem Blog von Eltern für Eltern, die ihren Kindern von 0 bis 6 Jahren vorlesen.

Danke, Ada, für deinen Beitrag zur Blogger-Gesprächsreihe – ein toller Start ins neue Jahr …

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Zuletzt stellte sich Dorota Federer mit Bibliophilin vor. Ihre Wunsch-Interviewpartnerin war die Bücherphilosophin. – Eine Übersicht, wer bereits alles Rede und Antwort stand und welche Blogs in den jeweiligen Gesprächen empfohlen wurden, findet sich hier